Ostbayern in 100 Sekunden vom 25.11.2014

Das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Gustl Mollath beschäftigt weiterhin die Justiz. Vor dem Ablauf einer Frist am Montagabend hat Mollaths neuer Verteidiger Adam Ahmed eine Revisionsbegründung beim Landgericht Regensburg eingereicht. Im nächsten Schritt lässt die Regensburger Staatsanwaltschaft vom Bundesgerichtshof prüfen, ob die Revision möglich ist. Mollath war im August in Regensburg zwar freigesprochen worden, trotzdem sah das Gericht damals als erwiesen an, dass er unter anderem seine damalige Frau geschlagen habe. Mollath selbst wehrt sich nach wie vor gegen dieses Urteil.

Das Kolpinghaus Regensburg soll eventuell abgerissen werden. Den Eigentümern fehlt bisher aber noch Geld oder ein Kaufinteressent. 1,5 Millionen Euro muss der Kolpingverein für die Sanierung beisteuern, laut Medienberichten fehlen aber mehrere 100.000 Euro. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sieht an dieser Stelle eine Chance zur Stadtentwicklung. Das Kolpinghaus wird in Zukunft entweder komplett neu saniert oder auf dem Jacobigelände neu erbaut. Auch die Infrastruktur würde an dieser Stelle verbessert werden.

Das Defizit der Kliniken in Kelheim und Mainburg hat am Montag auch den Kelheimer Kreisausschuss beschäftigt. Nach Medieninformationen brachte Kreisrat Andreas Kreitmeier eine Fusion zwischen der Goldbergklinik und dem Kreiskrankenhaus Schobenhausen ins Spiel. Wolfgang Gural, der Sprecher der CSU Fraktion erklärte aber, dass für seine Partei eine solche Fusion nicht in Frage kommt.

Vor genau einem Jahr haben mehrere Hilfsorganisationen in Regenburg ein Zeichen gegen Aids gesetzt. Die riesige Aids Schleife war am Ende über einen Kilometer lang. Die einzelnen Stücke wurden umgearbeitet und verkauft. Bisher haben sie schon rund 9000 Euro für Aidsprojekte eingebracht! Die restlichen roten Unikate werden dann am 30.11 auf dem Lucreziamarkt in Regensburg verkauft. Von 11 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 kann man auf dem Haidplatz ein Stück Rekord-Aids-Schleife kaufen!