Ostbayern in 100 Sekunden vom 23. September 2015

Im Osten von Regensburg wurde gestern eine Fliegerbombe erfolgreich entschärft. Gegen 15:45 Uhr fanden Bauarbeiter an den Bahnanlagen im Bereich der Straße an der Irler Höhe die Bombe. Ein Kampfmittel-Räumkommando aus Mittelfranken kam noch am Dienstagabend zum Fundort. Um 23:10 Uhr konnte die Bombe entschärft werden. 1400 Anwohner, die in den betroffenen Arealen wohnen, konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Im Fall salmonellenverseuchter Eier aus Niederbayern sind die Ermittlungen laut Medienberichten ausgeweitet worden. Neben dem Geschäftsführer gebe es im Fall Bayern-Ei nun weitere Beschuldigte, berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Regensburg. Die Staatsanwaltschaft geht laut den Medienberichten offenbar davon aus, dass der Geschäftsführer spätestens seit Frühjahr 2014 von einem Salmonellenbefall in seiner Firma Kenntnis gehabt hatte. Trotzdem soll er potenziell verseuchte Eier in großer Stückzahl verkauft haben.

Drei Männer sollen einen 18 Jahre alten Asylbewerber in einem Zug in Niederbayern brutal zusammengeschlagen haben. Wegen versuchten Totschlags muss sich das Trio von heute an vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Laut Anklage hatten die drei 18 bis 25 Jahre alten Männer wenige Tage vor Weihnachten den jungen Mann aus Mali in Niederlindhart im Landkreis Straubing attackiert, als dieser den Regionalzug verlassen wollte.
Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird Ende Oktober erwartet.

MF