Ostbayern in 100 Sekunden vom 22. Juni

Im Fall des tödlichen Blow-Ups auf der A93, Höhe Abensberg, vor zwei Jahren, hat die Staatsanwaltschaft Regensburg ihre Ermittlungen eingestellt. Der Unfall war nicht vermeidbar – das ist das Abschlussergebnis der Ermittlungen. Folglich können weder der Leiter der Autobahnmeisterei Pentling sowie der Regensburger Dienststellenleiter der Autobahndirektion Südbayern wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden. Vor dem Blow-Up auf der A93 Höhe der Anschlussstelle Abensberg hätte auch im Vorfeld nicht gewarnt werden können. So ein Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Bei dem Unfall vor zwei Jahren war ein 59-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Die Regensburger Altstadt war dieses Wochenende kaum wiederzuerkennen. Hunderttausende Menschen schlängelten sich durch die vielen Gassen und feierten ihr Bürgerfest. Am Freitagabend hat Oberbürgermeister Joachim Wolbergs das Fest offiziell eröffnet. Drei Tage lang haben die Menschen unter dem Motto „Wir sind Regensburg“ gefeiert. Gestern Abend um 23 Uhr ging das Bürgerfest zu Ende. Danach war dann das große Aufräumen angesagt. Rund 300 Helferinnen und Helfer haben die Stände abgebaut und den Müll aufgeräumt. Um ein Uhr nachts hatten die Standbetreiber bereits ihre Buden abgebaut. Zahlreiche Straßenkehrer haben noch bis in die Morgenstunden die Altstadt gefegt.

Der Blick auf das Wetter: Heute Nacht kühlt es in Ostbayern auf bis zu 11 Grad ab. Dazu regnet es immer wieder. In Straubing ist sogar mit Starkregen zu rechnen. Der morgige Dienstag wird ebenfalls verregnet. Das Thermometer klettert auf bis zu 16 Grad. In Cham werden nur 14 Grad erreicht.