Ostbayern in 100 Sekunden vom 20. Juni

Nach einer Schiffshavarie auf der Donau auf Höhe Bad Abbach konnte der Fluss am Sonntag erst um 17:00 Uhr wieder für die Schifffahrt freigegeben werden. Bereits um vier Uhr morgens war bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass ein Passagierschiff an den Pfeilern einer Eisenbahnbrücke festhängt. Verletzt wurde niemand, doch die Bergung des Schiffes gestaltete sich äußerst schwierig. Das Schiff soll jetzt in Regensburg repariert werden. An der Eisenbahnbrücke ist nach einer ersten Begutachtung kein Schaden entstanden.  Bereits einen Tag vorher war ein Schiff der gleichen Reederei in Riedenburg mit einer Brücke kollidiert. Das Gerüst an der St. Anna Brücke wurde dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen.  Die genaue Höhe des Schadens ist in beiden Fällen noch unklar.

 

Zum Weltflüchtlingstag hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen traurige Zahlen veröffentlicht. Insgesamt 65,3 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ein absoluter Rekordwert, seit Beginn der Erhebungen hat es nie höhere Zahlen gegeben. In Ostbayern sieht die Lage etwas besser und vor allem sehr ausgeglichen aus. Im Regensburger und Kelheimer Land sind 1.850 beziehungsweise 1.986 Personen gemeldet. Am wenigsten Flüchtlinge befinden sich in den Landkreisen Straubing-Bogen und Cham mit 1.181 beziehungsweise 1.350 Personen. Auffällig dabei: Allein im Regensburger Stadtgebiet, das nicht zum Landkreis gezählt wird, sind mit 1.350 Flüchtlinge mehr als in Straubing-Bogen untergebracht.

 

In der ersten DFB-Pokal Runde wird der SSV Jahn Regensburg auf Hertha BSC Berlin treffen. Nach der Auslosung am Sonntag ist die Rollenverteilung klar: Für Regensburgs Trainer Heiko Herrlich wird es ein Spiel „David gegen Goliath“. Die Mannschaft des Jahn habe sich dieses Spiel durch ihre Leistungen am Ende der vergangenen Saison verdient, so Herrlich. Tickets für das Spiel soll es ab Mitte Juli geben. Einen genauen Termin für das Spiel wird der DFB erst noch bekannt geben.