Ostbayern in 100 Sekunden vom 15. Juni

 

Die Regensburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Joachim Wolbergs und andere Personen. Es geht um Parteispenden.

Der Oberbürgermeister soll für seinen SPD-Ortsverein von drei Immobilienunternehmen Spenden in Höhe von über 500 000 Euro angenommen haben.
Für die Ermittler besteht der Anfangsverdacht, dass der Oberbürgermeister mit solchen Geldern veranlasst werden sollte, seinen Einfluss bei städtischen Bauprojekten im Sinne der Spender zu entscheiden. Gestern hat es deswegen auch eine Durchsuchung in Diensträumen der Stadt Regensburg sowie in Privat- und Geschäftsräumen gegeben. Regensburgs Rechtsreferent Dr. Wolfgang Schörnig hat auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz gestern dazu Stellung genommen. Der OB habe sich nichts vorzuwerfen heißt es vonseiten der Stadt. Regensburg will in vollem Umfang mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten.

 

Die Stadt Neutraubling ist zurzeit in aller Munde. Hintergrund ist das sogenannte Burkini-Verbot im städtischen Hallenbad. Mehrere Badegäste hatten sich kürzlich über den Ganzkörperschwimmanzug einer Muslima beschwert. Mit Verweis auf die Badeordnung erklärte der Neutraublinger Bürgermeister Heinz Kiechle daraufhin, dass das Tragen eines Burkinis nicht erlaubt sei. Der Fall war deutschlandweit in den Medien, selbst die Washington Post berichtete.

 

Nach den heftigen Gewittern der letzten Zeit droht der Region offenbar wieder ein Sommersturm. Über Ostdeutschland sammelt sich ein Tiefdruckgebiet, das sich auch auf Bayern auswirken könnte. Entsprechend stürmisch wird der Donnerstag, wir erwarten Regen und am Abend auch Gewitter- auch am Wochenende könnte es nochmal nass werden, bei Höchstwerten von nur 21 bis 24 Grad.