Ostbayern in 100 Sekunden vom 15. Juli 2014

Die Sanierung des Regensburger Villaparks geht dem Ende zu. Momentan läuft der dritte und letzte Bauabschnitt. Deswegen ist unter anderem der Donauzugang gesperrt, weil dort noch Steinterrassen mit einer breiten Liegefläche angebracht werden. In den kommenden Wochen werden vor der Villa auch noch kleinere Pflegearbeiten an den Wegen und der Bepflanzung vorgenommen.
Ursprünglich sollte die Sanierung seit April 2013 abgeschlossen sein. Wegen mehrerer Widrigkeiten, wird der Villapark je nach Witterung und Bauverlauf Ende diesen Jahres oder sogar erst im Frühjahr nächsten Jahres wieder komplett nutzbar sein.

Die im Dezember 2011 entdeckte mittelalterliche Urkunde im Archiv der Regensburger Universität wird morgen offiziell vorgestellt. Dazu werden auch Vertreter der Belgisch-Bayerischen Gesellschaft erwartet. Erst Anfang dieses Monats ist die Universität mit ihrem Fund an die Öffentlichkeit gegangen. Bei der Urkunde handelt es sich um ein Beutestück deutscher Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Sie ist auf den 25. Juni 1290 datiert und stammt aus dem belgischen Kloster Mesen. Ende September soll sie als Zeichen der Versöhnung an das dortige Stadtarchiv übergeben werden.

Die Schillerwiese an der Donau im Regensburger Westen soll neu bepflanzt werden. Der Ausschuss für Umweltfragen, Natur- und Klimaschutz des Stadtrates befasst sich heute mit diesem Thema. Nach dem Kahlschlag am Donauufer im Januar 2013 sollen dort neue Bäume und Weiden gepflanzt werden. Außerdem ist eine Sonnenterasse am dortigen „nördlichsten Punkt“ der Donau geplant. Diese soll in Zukunft das Naherholungsgebiet noch mehr aufwerten, als das früher der Fall war. Die gesamten Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Davon würde die Stadt Regensburg rund 900 000 Euro bereitstellen. Den Rest der Kosten trägt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

LS