Ostbayern in 100 Sekunden vom 11.08.2015

Die andauernde Trockenheit bremst die Schifffahrt in Ostbayern immer mehr aus. Neben den Kreuzfahrtschiffen sind vor allem die Güterschiffe betroffen. In der Donau wirken sich die Hitze und Trockenheit vor allem zwischen Straubing und Vilshofen aus.
Dort beträgt die Wassertiefe teilweise weniger als 1,70 Meter. Deshalb müssen Güterschiffe einen Teil ihrer Ladung an Land zwischenlagern oder auf andere Schiffe verteilen. In Regensburg sei aber noch genügend Lagerfläche vorhanden, so eine Sprecherin des Bayernhafens.
Kapitäne, die den Wasserstand unterschätzen, gehen eigenes Risiko ein: So steckt auf der Donau bei Niederalteich seit vergangener Woche ein Güterschiff fest. Denn anders als bei Hochwasser werden die Wasserstraßen nicht bei Niedrigwasser nicht gesperrt.

Kelheims „weiße Flotte“ hat die Schifffahrt wieder aufgenommen. Die Ausflugsschiffe fahren seit heute Morgen wieder planmäßig von Kelheim über den Donaudurchbruch nach Weltenburg. 
Seit Samstag musste die Personenschifffahrt auf diesem Abschnitt aufgrund des Niedrigwassers eingestellt werden. Die Schiffe benötigen eine Wassertiefe von 2,25m. Aktuell ist die Donau bei Kelheim knapp 2,50m tief.

Die zweite Woche in der Kinderstadt Mini-Regensburg ist in vollem Gange. Täglich kommen um die 1000 Kinder in die Kinderstadt. Gestern wurden sie von Mini-Bürgermeisterin Mariam und dem echten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs auf dem Rathausplatz der Kinderstadt empfangen. Darunter auch Kinder der Regensburger Partnerstadt Aberdeen. Die jungen Schotten bleiben noch bis Sonntag in der Domstadt.  Im Rahmen von verschiedenen Ferienprogrammen werden auch Regensburger die Partnerstadt Aberdeen besuchen.