Ostbayern in 100 Sekunden vom 10. Juli

Die Stadt Regensburg will sich um die Landesgartenschau im Jahr 2024 bewerben. Das hat gestern der Umweltausschuss des Regensburger Stadtrats beschlossen. Die Entscheidung fiel mehrheitlich, jedoch gegen den Willen der ödp. Favorit unter den Standorten ist das Pürkelgut. Dort steht ein verfallenes barockes Wasserschloss der Fürstenfamilie Thurn und Taxis. Die Stadt möchte, dass es vom Eigentümer saniert wird. Entsprechende Gespräche mit dem Fürstenhaus laufen. Scheitern diese Gespräche, will die Stadt die Bewerbung nicht einreichen.

 

Ein 8.000 Quadratmeter großes Areal in Laufnähe zur Regensburger Altstadt soll mit drei Wohnhäusern und zwei Hotels bebaut werden. Der Regensburger Gestaltungsbeirat hat dem Entwurf des Bauherren für den Stobäusplatz nun zugestimmt. Mehrmals musste nachgebessert werden. Erst jetzt kann der Bauantrag bei der Stadt gestellt werden. Die Investoren sind zuversichtlich, bald mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

 

Schock in Landshut! Der traditionsreiche EV Landshut erhält für die kommende Saison keine Lizenz für die DEL 2. Für den EV Regensburg könnte das möglicherweise den Aufstieg bedeuten. Die beiden ersten Nachrücker für Landshut wären Duisburg und Heilbronn. Sollten diese beiden Teams verzichten, könnte der EVR zum Zug kommen. Dann wären jedoch noch finanzielle Hürden aus dem Weg zu räumen, so Martin Ancicka, der sportliche Leiter des EVR, gegenüber TVA. Der EV Regensburg war in der abgelaufenen Saison erst im Halbfinale der Play-Offs am EV Duisburg gescheitert.

 

Der fünf Jahre alte Lucas aus Waffenbrunn im Landkreis Cham ist an Blutkrebs erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, gibt es am Sonntag dort eine Knochenmarkspende-Aktion. Von 11:30 bis 17:00 Uhr können sich potentielle Spender in der Schulturnhalle registrieren lassen. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, darf sich als Spender aufnehmen lassen. Außerdem kann jeder Geld spenden, um die Registrierungen zu bezahlen.