Ostbayern in 100 Sekunden vom 10. Februar

Ostbayern in 100 Sekunden vom 10. Februar:

In Regensburg wurde bei einer an der steinernen Brücke gefundenen toten Möwe das aviäre Influenza-A Virus H5 nachgewiesen. Um den Fundort wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet. Zehn Kilometer um die Steinerne Brücke erstreckt sich ein Beobachtungsgebiet. Für das ganze Stadtgebiet gilt nach wie vor eine Stallpflicht für Geflügel aller Art. Der endgültige Nachweis des Virus steht noch aus.Im Landkreis Straubing-Bogen mussten bereits am Donnerstag aufgrund eines Geflügelpest-Falls rund 10.000 Tiere getötet werden. Das hier eingerichtete Beobachtungsgebiet betrifft, wie andere Gebiete auch den Landkreis Regensburg.

 

Neben den Parks im Bayerischen Wald und im Berchtesgadener Land soll es im Freistaat künftig auch einen dritten Nationalpark geben. Das ist zumindest der Plan von Umweltministerin Ulrike Scharf. Jetzt gibt es Spekulationen, wonach auch der Staatswald in Kelheim ein möglicher Kandidat für diesen dritten Park in Bayern sein könnte. Landrat Martin Neumeyer wurde zumindest in München darüber informiert, wie ein neuer Nationalpark zustande kommt. Er selbst hält aber andere Flächen in Bayern für viel besser geeignet. Ein Sprecher des Landkreises bestätigt das heute. Die endgültige Entscheidung liege aber natürlich beim Freistaat.

Die Spendenermittlungen in der Stadt Regensburg waren gestern auch Thema im Regensburger Presseclub. Hinter dem Podium standen gestern Stadträte fast aller Parteien. Dabei erneuerten einige Redner ihre Rücktrittsforderung an den vorläufig suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Für Ludwig Artinger von den Freien Wählern beispielsweise wäre ein Schwebezustand in der Stadt bis zur nächsten Kommunalwahl undenkbar. Bei uns sehen Sie heute ab 18:00 einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung in Regensburg.