Ostbayern in 100 Sekunden vom 06. September

Eine ehemalige Lehrerin aus Regensburg hat im vergangenen Jahr offenbar Hassbriefe verschickt. Laut einem Bericht von regensburg digital.de haben sowohl Regensburgs Bischof Rudolf Voderholzer, der Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch und die jüdische Gemeinde Regensburg solche Briefe erhalten. Die Briefe hatten teils fremdenfeindliche, im Fall der jüdischen Gemeinde auch antisemitische Inhalte.
Laut Staatsanwaltschaft sind die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Fall Koch schon beendet. Die Briefe an die jüdische Gemeinde werden noch untersucht. Es geht um Volksverhetzung und Beledigung.

 
Abensberg hat eine neue Gillamoos-Dirndlkönigin. Die 20 jährige Julia Kiermeier aus Abensberg hat sich gestern Abend gegen fünf Mitbewerberinnen durchgesetzt und wird jetzt die Stadt Abensberg und den Gillamoos ein Jahr lang vertreten. Ihre Vize-Königin ist Daniela Büchl aus Pürkwang. Die 18 jährige Schülerin hatte mit Abstand die größte Fangemeinde im Bierzelt mit dabei. Julia und Daniela tragen ihre Kronen bis zum Gillamoosmontag im nächsten Jahr, dann wird 2017 die 47. Gillamoos Dirndlkönigin gewählt.
 

Wird der Lichtkonzern Osram bald zusätzliches Geld in sein Regensburger Werk stecken? Laut Informationen des Handelsblatts prüft der Konzern derzeit aufgrund großer Nachfrage nach hochwertigen Chips, mehr Geld am Standort Regensburg und in China zu investieren. Die Computerchips im Premiumbereich kommen zum Beispiel bei Smartphones und Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern eine Investition von einer Milliarde Euro in Malaysia angekündigt. Ein Teil dieser Mittel könnte jetzt nach dem Bericht des Handelsblattes auch nach Regensburg fließen.