Ostbayern in 100 Sekunden vom 02. Dezember

Im Fall Bayern Ei äußert die SPD-Landtagsfraktion herbe Kritik an der Staatsregierung. Hätte das Leben eines Mannes gerettet werden können, wenn die Staatsregierung schnell und umfassend genug gehandelt hätte? Das legt ein von der SPD in Auftrag gegebenes Gutachten nahe. Bereits Mitte August wurden Salmonellen in beiden Bayern-Ei Standorten nachgewiesen. Daraufhin ordnete die Staatsregierung einen „stillen Rückruf“ an. Nicht ausreichend, so das Gutachten. Schließlich wurden so diejenigen Verbraucher nicht über die Gefahr informiert, die die verseuchten Eier bereits gekauft hatten. Für einen Österreicher war dies fatal: er verstarb im September, einen Monat nach den positiven Salmonellenbefunden.

 

In den vergangenen Tagen hat es in Niederbayern und der Oberpfalz kräftig und vor allem ergiebig geregnet. Endlich, werden da viele Landwirte sagen. Doch es kam in den vergangenen Tagen gleich so viel runter, dass der Boden gar nicht alles aufnehmen konnte. Die Folge: Hochwasser. Wie hier in Roding traten Vielerorts die Flüsse über die Ufer. In der Kreisstadt Cham wurde gestern Abend kurzzeitig sogar Meldestufe 3 erreicht. Doch der Hochwassernachrichtendienst gibt Entwarnung: Die Scheitelpunkte der Flüsse in Ostbayern sind erreicht. Das Wasser geht in den kommenden Stunden allmählich zurück. Nach den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes bleibt es in den kommenden Tagen Großteiles trocken.

 

Der Tatverdächtige im Tötungsdelikt auf den Winzerer Höhen in Regensburg schweigt. So bleibt das Motiv für die Tat weiterhin im Dunkeln. Eine Obduktion hatte nachgewiesen, dass die 35-jährige Lebensgefährtin des Verdächtigen durch massive Gewalteinwirkung gegen Kopf und Oberkörper verstarb. Der Freund der Verstorbenen wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Nun will die Polizei Freunde und Bekannte des Opfers und des mutmaßlichen Täters befragen und so möglicherweise Hinweise auf das Tatmotiv erhalten.