Ostbayern in 100 Sekunden

07.02.2013 – Ostbayern in 100 Sekunden

Beim traditionellen Chinesenfasching verlegen heute Tausende Faschingsfans das Reich der Mitte ins oberpfälzische Dietfurt. Jedes Jahr am Unsinnigen Donnerstag zieht ein Maskenzug durch die Stadt. Regiert wird Dietfurt dann von Kaiser „Ko-Houang-Di“. Das Motto lautet heuer: „Zirkus ist in Bayrisch China, alle jubeln, das ist prima!“ Der Chinesenfasching geht auf eine alte Sage zurück, wonach die Dietfurter im Mittelalter einen Steuereintreiber einfach vor der Stadtmauer stehen ließen. Dieser beschwerte sich, sie hätten sich „wie die Chinesen“ hinter ihrer Mauer verschanzt.

 Parksünder müssen in Zukunft in Regensburg tiefer in die Tasche greifen. Ab 1. April sollen Verwarngelder um 5 Euro steigen. Möglich macht das eine Änderung des bundesweit gültigen Busgeldkatalogs. In Regensburg bedeutet das zum Beispiel, wer eine halbe Stunde überzieht, zahlt dann statt 5 Euro Strafe 10.

Die Unternehmen in Ostbayern starten verhalten ins neue Jahr. Bei der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer schätzten nur noch gut ein Drittel der Betriebe die Geschäftslage als gut ein. Bei den meisten Firmen sind die Mitarbeiter jedoch noch voll ausgelastet. Seit 2010 verzeichnen viele Firmen aber erstmals Auftragsrückgänge. Vor allem Bestellungen aus dem EU-Raum sind um 41 Prozent zurückgegangen. Positive Trends gibt es aus der Baubranche, Dienstleistung und Tourismus. Als einen der größten Risikofaktoren bewerten die Unternehmen die Energie- und Rohstoffpreise. 

Das Historische Museum in Regensburg soll umgebaut werden. Dafür muss es voraussichtlich für zwei Jahre schließen. Geht es nach den Wünschen des Kulturreferenten, wird der Südtrakt abgerissen und neu gebaut. Dieser Gebäudeteil beherbergt die Verwaltung und das Depot. Vorher muss jedoch noch ein neues Depot für die Ausstellungsstücke gefunden bzw. gebaut werden. 2019 soll das Museum dann wieder eröffnet werden.