Missbrauch im Bistum Regensburg: Mehr Geld für Opfer

Das Bistum Regensburg erhöht die Zahlungen für die Opfer sexuellen Missbrauchs auf bis zu 50.000 Euro. Wer körperliche Gewalt ertragen musste, kann bis zu 12.500 Euro als Entschädigung bekommen. Das Geld ist für Menschen gedacht, die als Minderjährige Opfer von Missbrauch oder Gewalt geworden sind aber vor Gericht keinen Schadenersatz mehr bekommen würden. In vielen Fällen sind die Täter bereits tot, oder die Taten verjährt. Damit setzt das Bistum eine Entscheidung der Deutschen Bischofskonferenz aus dem März um. Bischof Rudolf Voderholzer erklärt, ihm sei bewusst, dass auch die höhere Anerkennungsleistung das erlittene Unrecht nicht einfach wieder gut mache und dass das Leid nicht einfach verschwinde.