Mehr Kontrollen in Regensburg und weitere Corona-Nachrichten

An diesem Wochenende will die Polizei in Regensburg verstärkt auf öffentlichen Plätzen kontrollieren. So soll verhindert werden, dass es erneut größere Menschenansammlungen gibt, wie das teils am Bismarckplatz schon der Fall war. Neben der Polizei wird auch der kommunale Ordnungsservice im Einsatz sein. Zunächst soll mit den Menschen gesprochen werden – die Polizei könnte aber im Notfall auch einzelne Plätze sperren. Am Bismarckplatz weist ein großes Banner auf den wichtigen Abstand hin. Dazu hat die Stadt auch große Blumenkübel aufgestellt, die dafür sorgen sollen, dass die Menschen etwas weiter voneinander entfernt sitzen.

Im Landkreis Cham gibt es schon seit einigen Tagen keine neuen Corona-Fälle mehr. Nach dem Ende des Katastrophenfalls im Freistaat hat heute auch im Landkreis der Krisenstab zum letzten Mal getagt. In den vergangenen Wochen war dort unter Leitung von Landrat Franz Löffler regelmäßig die aktuelle Lage bewertet worden. Der Landrat und das Landratsamt kümmern sich aber weiterhin um das wichtige Thema Corona und alles was damit zusammenhängt. Insgesamt hat es im Landkreis 430 Corona-Fälle gegeben, 21 Menschen sind gestorben.

Das Rettungsschiff Alan Kurdi der Regensburger Organisation Sea-Eye ist nach fast zwei Monaten wieder frei. Seit fünften Mai habe das Schiff laut Sea-Eye den Hafen von Palermo nicht mehr verlassen dürfen. Zuvor war es nach der Rettung von Migranten unter Corona-Quarantäne gestellt worden. Die italienische Küstenwache hatte angebliche Sicherheitsmängel festgestellt und das Schiff nicht weiterfahren lassen. Der Streit ist aber noch nicht beigelegt: Auch wenn die Alan Kurdi jetzt nach Spanien unterwegs ist, muss vor dem nächsten Einsatz zusammen mit den deutschen Behörden geprüft werden, wie man eine erneute Blockade von italienischer Seite verhindern kann.