Gericht überlastet: Prozess um Wahlfälschung verzögert sich

Eigentlich hätte im November der Prozess um eine mögliche Wahlmanipulation in Geiselhöring nach mehreren Anläufen beginnen sollen, aber er kann nicht wie geplant starten. Grund sind die vielen Verfahren, die das Landgericht Regensburg derzeit beschäftigen.

Laut Gericht fehlen dort derzeit 18 Richter. In der Zwischenzeit seien Anklagen eingegangen, bei denen es um Personen in Untersuchungshaft gehe- und solche Prozesse dürfen sich nicht verschieben. Anders als Prozesse gegen Beschuldigte, die nicht im Gefängnis sitzen. Wie im Fall der möglichen Wahlmanipulation. Eigentlich sollten von 4. November bis 17. Dezember 14 Verhandlungstage stattfinden. Einen neuen Termin soll es möglichst bald geben.