Facebook-Trittbrettfahrer: Geständnis

Es war ein kurzer Facebook Post mit großen Konsequenzen: Bereits am Sonntag hat eine Nachricht über das soziale Netzwerk in eine Regensburger McDonalds Filiale eingeladen. Die Nachricht sorgte für Verunsicherung, weil sie an eine ähnliche Nachricht im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München angelehnt war:

Der Fall des Regensburger Facebook-Trittbrettfahrers scheint jetzt geklärt. Die Tatverdächtige Person aus dem Raum Regensburg hat laut Staatsanwaltschaft eingeräumt, den Facebook-Beitrag verfasst zu haben. Die Person ist bereits strafmündig, aber noch minderjährig.

Mc Donalds-Regensburg-Chef Frank Mosher hat heute Vormittag bereits seinen Anwalt  beauftragt. Mc Donald’s habe in Regensburg durch den an den Amoklauf von München erinnernden Post erhebliche Umsatzausfälle gehabt. Diese würde man auch seitdem noch spüren, so Mosher. Er wolle jetzt, dass die tatverdächtige Person nicht nur straf- sondern auch zivilrechtlich belangt wird.