Die Kurznachrichten vom 15.05.2013

Nach wochenlangem Hin und Her haben sich IG Metall und Arbeitgeber in Bayern heute Morgen auf einen neuen Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Ein Arbeitskampf in der bayerischen Metallbranche mit ihren 770 000 Beschäftigten ist somit abgewendet. IG- Metall und Arbeitgeber in Bayern haben sich geeinigt. Die Metaller können sich über ein Lohnplus in zwei Stufen freuen: Bei einer Laufzeit von 20 Monaten erhöhen sich die Löhne zum ersten Juli um 3,4 Prozent, im Mai 2014 dann noch einmal  um 2,2 Prozent. Die IG Metall hatte ursprünglich  5,5 Prozent mehr Lohn für 12 Monate verlangt. In Bayern hatten in den letzten beiden Wochen rund 180 000 Metaller ihre Arbeit niedergelegt. Der bayerische Tarifabschluss soll in allen Tarifbezirken bundesweit übernommen werden.

 

Der Regensburger Rechtsanwalt Jürgen Linhart verzichtet auf eine Kandidatur als Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Regensburg. Laut dem Vorsitzenden der Altstadt CSU Tobias Fritz, sei es ein großer Verdienst Linharts, dass die Regensburger CSU scheinbar ihren Streit beigelegt hat: „Wenn jetzt zusammenwächst, was noch vor ein paar Monaten undenkbar schien, dann ist das auch sein Verdienst, so Fritz. Jürgen Linhart wäre ein ausgezeichneter OB-Kandidat gewesen. Für sein Engagement und seine Entscheidung gilt ihm unser Dank, so Fritz abschließend.

 

Schon seit über einem Jahr gibt es in der Gemeinde Brunn Streit um einen geplanten Schweinemastbetrieb. Bereits am Montag fand dort ein Informationsgespräch zum Genehmigungsverfahren des Betriebes statt. Die Bürgerinitiative „keine zweite Schweinemast bei uns“ begrüßte unter anderem Landrat Herbert Mirbeth vor Ort. Der gab bekannt, dass das Landratsamt vom Antragssteller ein Gutachten fordern wird, das die Gesamtbelastung für die Bevölkerung nachweist. Die Brunner Bürger wollen verhindern, dass ein weiterer Schweinemastbetrieb in ihrem Ort entsteht. Dieser würde ihrer Meinung nach mit unzumutbarer Geruchsentwicklung verbunden sein. Bereits im Februar hat der Gemeinderat die Zustimmung zu den Plänen verweigert, unter anderem weil der Stall „erhebliche schädliche Umwelteinwirkungen“ hervorrufen könnte.

 

 In Regensburg entstehen 47 neue Sozialwohnungen. Heute hat der Spatenstich am Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik stattgefunden. Hier wird ein sechstöckiger Wohnblock entstehen, der barrierefrei und energetisch auf dem neuesten Stand ist. Das kommunale Wohnungsbauunternehmen Stadtbau ist der Bauträger. Oberbürgermeister Hans Schaidinger kündigte in seiner Festrede außerdem an, dass die Stadtbau bis 2020 insgesamt 800 neue Mietwohnungen schaffen werde.

 

CS