Die Kurznachrichten vom 06.05.2013

Die mysteriöse Brandserie, bei der an Wochenenden in und um Regensburg seit Jahresbeginn Autos in Flammen aufgehen, reißt einfach nicht ab. Bis jetzt brannte es fast immer in der Nacht von Freitag auf Samstag. Dieses Wochenende allerdings erst eine Nacht später. Jetzt wird ermittelt, ob der Feuerteufel auch hinter den erneuten Brandanschlägen steckt. 

An der Brandstelle in der Regensburger Brahmsstraße fingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 3 Uhr morgens gleich 3 PKW, die nebeneinander abgestellt waren, Feuer. Ein Seat Leon und ein Fiat Punto brannten dabei vollständig aus. An einem weiteren Auto entstanden ebenfalls Schäden. Auch an einem Motorroller, der etwa 100 Meter von der Brandstelle entfernt stand, entstand vermutlich durch die übergreifenden Flammen ein Totalschaden. Nach ersten Schätzungen der Kriminalpolizei liegt der Sachschaden bei rund 40 000 Euro.  

 

Die B 15 Neu muss eineinhalb Jahre nach ihrer Fertigstellung bereits saniert werden. Seit heute morgen ist die Bundesstraße zwischen Schierling und Neufahrn in Richtung Landshut gesperrt. In dieser Zeit werden umfangreiche Mängel an den Dehnungsfugen der Fahrbahn beseitigt, wie die Autobahndirektion Südbayern mitteilte. Das Bitumen löst sich hier vom Beton. Die Gründe dafür sind noch unklar. Die Arbeiten dauern etwa zwei Wochen. Dieser Fall tritt in letzter Zeit im ganzen Bundesgebiet an einer Reihe von Betonfahrbahnen auf, so die Autobahndirektion. Anschließend wird die Fahrbahn in Richtung Regensburg für zwei Wochen gesperrt, um die gleichen Maßnahmen durchzuführen.

 

Die Welterbewächter ICOMOS sehen eine mögliche Westtrasse für den ÖPNV als Ersatz für die Steinerne Brücke kritisch. Das geht aus der jetzt vorliegenden Stellungnahme hervor. Demnach würde die Westtrasse aufgrund ihrer zentralen Lage zu einer Beeinträchtigung des Werts der Welterbestätte führen, so die Welterbewächter. Die Osttrasse dagegen würde das Erscheinungsbild der Welterbestätte unberührt lassen. Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger hat sich enttäuscht geäußert, vor allem über die Form der Stellungnahme: Es sei enttäuschend, dass die Stadt mit eineinhalb Seiten und einer kurzen Mail abgespeist würde.

 

CS