Coronavirus: Wirtschaft will Grenzöffnungen und weitere Nachrichten

Die Industrie und Handelskammern Niederbayern, Regensburg für Oberpfalz und Kelheim und weitere Wirtschaftsverbände sind für eine schnelle Öffnung der nationalen Grenzen in der Corona-Pandemie. In der Grenzregion Bayern – Tschechien gebe es rückläufige Infektionszahlen. Das solle jetzt für die Politik der Anlass sein, die strikten Grenzkontrollen zeitnah zurückzufahren. Gerade in der Grenzregion würden sich trotz der Lockerungen Insolvenzen und der Verlust von Arbeitsplätzen drohen.

Ministerpräsident Markus Söder hat beim Thema Grenzkontrollen aber zur Umsicht aufgerufen. Besonnenheit und Vorsicht seien sozusagen die oberste Stellschraube. Sollten sich die Infektionszahlen bis Mitte Juni deutlich erhöhen, könne man die Beschränkungen auch noch einmal verlängern.

Viele Volksfeste und Jahrmärkte in Bayern können aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Aber es soll Alternativen geben. Mehrere Städte arbeiten nach Medienberichten bereits an Konzepten. In Straubing soll es beispielsweise Ersatz-Aktionen zum Gäubodenvolksfest geben, das dieses Jahr nicht zur gewohnten Zeit im August stattfinden kann. In Abensberg soll es quasi einen virtuellen Gillamoos geben.