Coronavirus: Situation in Ostbayern am 2. April

In der Oberpfalz und in Niederbayern zählt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit erneut viele Ansteckungen mit dem Coronavirus.

In der Oberpfalz sind im Vergleich zum Mittwoch über 300 neue Fälle hinzugekommen, in Niederbayern sind es 227 neue Fälle. In Beiden Regierungsbezirken gibt es auch mehr Todesfälle.

Laut Robert-Koch-Institut gibt es im Landkreis Kelheim derzeit 193 positiv auf das Virus getestet Menschen. Sieben Personen sind daran gestorben.

Mittlerweile sind im Landkreis die ersten selbst hergestellten Flaschen mit Desinfektionsmittel abgefüllt worden. Mehrere Firmen aus dem Landkreis sind an diesem Projekt beteiligt, organisiert hat alles das Technische Hilfswerk.

Für das bayerische Rote Kreuz ist die derzeitige Situation auch im Blick auf die Blutspenden eine Herausforderung. Derzeit können zum Beispiel im Raum Regensburg keine Blutspendetermine angesetzt werden, der nächste ist erst in gut zwei Wochen. Allerdings hat das Rote Kreuz auch mitgeteilt, dass der Blutspendedienst aktuell den Bedarf decken kann. Blutkonserven halten sich nur 42 Tage lang, deshalb müsse der Blutspendedienst jeden Tag die Lage neu bewerten.

Haushalte, die sich derzeit in Corona-Quarantäne befinden, sollen laut Umweltministerium nicht mehr ihren Müll trennen. So müssen Altpapier und Biomüll ausschließlich in der Restmülltonne entsorgt werden, alles muss in reißfesten und am Ende verschlossenen Säcken landen. Glasabfälle und andere Dinge die normalerweise auf den Wertstofhof gehören, müssen in der Zeit der Quarantäne zuhause gesammelt werden.