Coronavirus in Ostbayern: Viele Infektionen in Straubing & weitere Meldungen

In der Stadt Straubing treten im Vergleich zu anderen Regionen mehr Corona-Fälle auf. Mittlerweile sind es 268 Fälle, das macht auf 100.000 Einwohner gerechnet über 560 Ansteckungen. Mehr als in der Gäubodenstadt gibt es nur zum Beispiel in Rosenheim oder Tirschenreuth. Laut Recherchen des Bayerischen Rundfunks ist die Stadt dabei, nach den Gründen zu suchen. Laut BR könne eine mögliche Erklärung auch ein Starkbierfest im März sein, das sei im Moment aber nur Spekulation.
Sicher ist aber nach den gestrigen Beschlüssen der Bundesregierung, dass das Gäubodenvolksfest dieses Jahr nicht stattfinden kann. Das Straubinger Volksfest wäre von 7. bis 17. August geplant gewesen. Bis 31. August darf es jetzt aber keine Großveranstaltungen geben.
Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor E-Mail Betrug im Zusammenhang mit Corona. Betrüger würden zum Beispiel Zugang zu einem Home-Office Portal, oder detaillierte Corona-Übersichtskarten anbieten. Auf keinen Fall sollten sie eine Datei im Anhang einer solchen Mail öffnen.
Am 20. April beginnt an der Universität Regensburg wieder der Vorlesungsbetrieb. Allerdings setzt die Uni auf digitale Lehre. Die Hochschulleitung stellt einen Unterstützungsfonds in Höhe von 200.000 Euro bereit, damit zum Beispiel Geräte angeschafft werden können, mit denen die digitale Lehre in allen Studiengängen weiter vorangebracht wird. Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat das Engagement der Uni gelobt.