Bayernhafen: weniger Umschlag

Die bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg schlugen im ersten Quartal 2015 insgesamt 1,81 Millionen Tonnen Güter um und somit 10,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag mit.

Demnach ging die Tonnenzahl vor allem in den Häfen Passau mit 42,3 Prozent und Regensburg mit 34,3 Prozent zurück. Dazu äußerte sich Geschäftführer Joachim Zimmermann auf TVA-Anfrage:

„Das Jahr 2014 war im ersten Quartal geprägt von widrigen Wasserständen auf der Donau. Dies führte zur Notwendigkeit von Leichterungen, also dem Umladen von Schiff zu Schiff, was im Wesentlichen in den Häfen Regensburg und Passau stattfindet. Im ersten Quartal 2015 gab es diese Notwendigkeit nur im geringen Maße. Aus diesem Grund ist der Güterumschlag statistisch gesehen zurückgegangen.“