Bayern-Ei: Vorwürfe an Staatsregierung

Bereits Mitte August wurden Salmonellen in beiden Bayern-Ei Standorten nachgewiesen. Daraufhin ordnete die Staatsregierung einen „stillen Rückruf“ an. Nicht ausreichend, so das Gutachten. Schließlich wurden so diejenigen Verbraucher nicht über die Gefahr informiert, die die verseuchten Eier bereits gekauft hatten. Für einen Österreicher war dies fatal: er verstarb im September, einen Monat nach den positiven Salmonellenbefunden. Ferner dauerten der SPD die Untersuchungen der Stichproben aus den Bayern Ei Standorten mit bis zu sechs Wochen viel zu lang. Die Staatsregierung habe damit gegen EU-Recht verstoßen. Sie sei zu wirksamer und effektiver Überwachung von Lebensmittelbetrieben verpflichtet.