Maxhütte-Haidhof: Polizei stellt mutmaßlichen Vergewaltiger bei Großfahndung

Keine zwei Stunden nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung hat die Oberpfälzer Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Mit einem Hubschrauber, mehr als 20 Streifen und Diensthunden hatten die Beamten in Maxhütte-Haidhof (Landkreis Schwandorf) am Mittwoch nach dem Verbrecher gefahndet, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz anschließend mitteilte.

Eine Frau hatte die Polizei am Mittag alarmiert und angegeben, von einem Mann auf einem Weg vergewaltigt worden zu sein. Der sei danach zu Fuß geflüchtet. Beamte entdeckten kurz darauf einen Fußgänger, auf den die Täterbeschreibung passte. Da sich bei der Kontrolle des Mannes «dringende Verdachtsmomente» ergaben, nahmen die Polizisten ihn fest. Um die Frau kümmerte sich der Rettungsdienst.

dpa

 

Der Polizeibericht

Heute Mittag, kam es im Bereich Leonberg zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 12.30 Uhr wurde der Polizei ein sexueller Angriff auf eine Frau mitgeteilt. Die Polizei leitete eine großangelegte Fahndung ein und nahm einen tatverdächtigen Mann fest.

Am 13.05.2020, gegen 12.30 Uhr, rief eine Frau beim Notruf der Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz an und teilte mit, dass sie von einem unbekannten Mann auf einem Weg östlich von Leonberg vergewaltigt worden sei. Anschließend wäre der Mann zu Fuß in Richtung eines Waldes geflüchtet. Die Geschädigte dem Rettungsdienst übergeben.

Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Daran waren über zwanzig Streifen, mehrere Diensthunde und ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Gegen 13.45 Uhr entdeckten die Fahndungskräfte nahe der Ortschaft Ramspau einen Fußgänger, auf den die Täterbeschreibung passte. Der Mann wurde einer Kontrolle unterzogen. Hierbei ergaben sich dringende Verdachtsmomente gegen ihn, woraufhin er festgenommen wurde. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat unter enger Einbindung der Staatsanwaltschaft Amberg vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

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