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Mädchen von Donau mitgerissen – weiter keine Spur

Eine 13-Jährige, die in Niederbayern von der Strömung der Donau mitgerissen wurde, ist auch am Mittwoch noch nicht wieder aufgetaucht. Man müsse nun abwarten, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Vielleicht sei das Mädchen irgendwo aus dem Fluss gekommen. Die Strömung sei aber stark, die Temperatur niedrig.

Die Schülerin war den Angaben nach am Dienstag mit zwei Freundinnen in Bogen bis auf Brusthöhe in die Donau gegangen. Als sich die Mädchen zurück zum Ufer bewegten, sei die 13-Jährige von der Strömung erfasst und weggezogen worden. Eine Suchaktion unter anderem mit zwei Hubschraubern, Wasserwacht und privaten Bootsfahrern blieb erfolglos. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Familie des Kindes.

 

Ursprüngliche Nachricht

Ein 13-jähriges Mädchen ist in der Donau in Niederbayern von der Strömung mitgerissen worden und verschwunden. Rettungskräfte suchten zwei Stunden lang vergeblich das Wasser ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Schülerin sei mit zwei Freundinnen in Bogen bei Straubing bis auf Brusthöhe in die Donau gegangen. Als sich die Mädchen zurück zum Ufer bewegten, sei die 13-Jährige von der Strömung erfasst und weggezogen worden. Zwei Hubschrauber sowie Polizei, Wasserwacht, Feuerwehr und Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes sowie private Bootfahrer hätten nach dem Kind gesucht. Seine Familie wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

dpa

Die Polizeimeldung

Am 28.07.2020 ist gegen 14.10 Uhr ein 13-jähriges Mädchen aus Bogen aus bislang nicht geklärten Gründen auf Höhe der Stadt Bogen in die Strömung der Donau geraten. Die 13-Jährige befand sich mit zwei Freundinnen auf Höhe der Tennisplätze zum Abkühlen an der Donau. Sie gingen entlang der dortigen Buhnen etwa bis auf Brusthöhe in die Donau. Während ihre Freundinnen sich zurückbewegten wurde die 13-Jährige offensichtlich von der Strömung erfasst und ins Wasser gezogen.

Unter Leitung der PI Bogen wurde das Gebiet entlang der Donau mit mehreren Streifen in Zusammenarbeit mit Einsatzkräften der PI Straubing abgesucht. Unterstützt wurden die beiden Inspektionen durch den Einsatzzug Straubing, die Wasserschutzpolizei Deggendorf und durch eine Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel, sowie einem Rettungshubschrauber. Zudem wurden die Suchmaßnahmen mit Kräften von den Wasserwachten Straubing, Bogen, Waltendorf, Parkstetten, sowie der Feuerwehr Bogen unterstützt. Weiterhin entsendete das Wasserwirtschaftsamt ein nahegelegenes Arbeitsschiff zur Suchunterstützung. Auch private Bootsbesitzer halfen bei der Absuche des Flusses. Die Familienangehörigen des Kindes wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Suchmaßnahmen wurden gegen 16.00 Uhr erfolglos eingestellt.

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