© Birgit Meisinger / LRA

Landkreis Regensburg: Zeit zum Zuhören

Im Landkreis Regensburg nehmen sich geschulte Sozialpädagoginnen Zeit für ein Gespräch: So soll der sozialen Isolation von Bürgerinnen und Bürgern entgegengewirkt werden. Das ist natürlich während der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen sehr wichtig. Laut Landkreis Regensburg soll das Angebot allerdings bei Bedarf auch nach den Ausgangsbeschränkungen bestehen bleiben.

Wenn auch Sie in diesen schwierigen Zeiten einen Gesprächspartner brauchen, können Sie die Nummer 0941 4009 531 anrufen.

Die Mitteilung des Landkreises

Frau S. war bis vor Kurzem täglich im örtlichen Supermarkt. Da sie keine Angehörigen hat, sind die Kassiererinnen und Kassierer ihre einzigen Gesprächspartner. Weil sie das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus minimieren möchte, geht die Seniorin nur noch alle drei Tage zum Einkaufen. Die kurzen Gespräche im Supermarkt fehlen Frau S. sehr.

Herr U., Mitte 50, alleinlebend, von Kurzarbeit betroffen. Während er normalerweise von früh bis spät beschäftigt war, kommen ihm die Tage nun sehr lange vor. Er möchte seine Freunde, von denen die meisten eine Familie haben, nicht mit seinen trüben Gedanken, verursacht durch das Alleine-sein, belasten.

Frau S. und Herr U. stehen exemplarisch für Menschen, die von den zwischenmenschlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. „Viele Menschen brauchen in diesen Zeiten einen Gesprächspartner, der ein offenes Ohr hat“, erklärt Petra Haslbeck, Leiterin des Sachgebiets Senioren und Inklusion. Unter der Telefonnummer 0941/4009-531 nehmen sich geschulte Sozialpädagoginnen Zeit für ein Gespräch, um so der sozialen Isolation von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Regensburg entgegenzuwirken. Je nach Nachfrage und Bedarf soll das Angebot über die Ausgangsbeschränkungen hinaus bestehen bleiben.

Pressemitteilung Landkreis Regensburg

 

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Pressemitteilung / MF