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Landkreis Cham: Freistaat fördert neue Rufbusse

Für den Landkreis Cham hatte Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart heute gute Nachrichten: Für die insgesamt sieben neuen Rufbusse des Projekts „Korridor Nord-West“ übernimmt der Freistaat Bayern im Jahr 2019 bis zu 70 Prozent des Betriebskostendefizits – insgesamt mehr als 64.000 Euro. Die neuen Rufbusse kommen ab dem 1. Oktober 2019 zum Einsatz. „Gerade im ländlichen Raum müssen alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu öffentlicher Mobilität haben und sollten nicht auf das Auto oder die Hilfe von Familie und Freunden angewiesen sein. Nur so können wir die Menschen für den ÖPNV gewinnen und zum Umsteigen bewegen“, so Reichhart.

Seit Juni 2019 ergänzt das Rufbuskonzept „Korridor Nord-West“ den bestehenden ÖPNV im Landkreis Cham und verbessert so die Mobilität im ländlichen Raum. Jetzt kommen drei weitere Rufbuslinien und vier Nachtbusse hinzu und verstärken das Angebot vor Ort. Für Verkehrsminister Reichhart ist dieses Geld gut angelegt: „Rufbusse können Lücken im bestehenden ÖPNV-Netz schließen, auch auf der sogenannten ‚letzten Meile‘ eines Weges, beispielsweise vom Bahnhof nach Hause. Dabei sind sie in ländlichen Regionen oftmals sogar umweltfreundlicher als der Linienbus. Denn sie fahren nur, wenn sie auch angefordert werden, unnötige Leerfahrten werden vermieden.“

2019 werden mit dem „Förderprogramm zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum“ des Bayerischen Verkehrsministeriums etwa 40 Rufbussysteme in Bayern mit insgesamt rund fünf Millionen Euro gefördert. Da immer mehr Kommunen Rufbus-Systeme einführen und  auch der Umfang der Systeme ausgeweitet wird, wird das Bayerische Verkehrsministerium die Kommunen künftig noch besser unterstützen.

 

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr