Kelheim: Wohin mit dem Christbaum?

Die Weihnachtszeit ist kaum vorüber und schon stellt sich die Frage, wohin mit dem Christbaum. Dieser sollte nicht zu einem nutzlosen Wegwerfobjekt verkommen.

Der Weihnachtsbaum kann z.B. noch im eigenen Garten verwertet werden. So können Pflanzen zum Schutz vor Frost mit den Zweigen abgedeckt und der Stamm nach ausreichender Trocknung als Brennmaterial genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, den Baum zu häckseln und dann zu kompostieren oder zum Mulchen zu verwenden. Die Nadeln zersetzen sich relativ schwer und tragen dadurch zur Lockerung von Kompost und Boden bei.

Damit der Kompost – egal ob im eigenen Garten oder in einer Kompostieranlage – nicht mit Schadstoffen belastet wird, muss der Baum auf jeden Fall vorher vollständig abgeschmückt werden. Insbesondere nicht kompostierbarer Schmuck wie Lametta oder Engelshaar müssen vollständig entfernt werden. Zweige und Bäume, die mit Dekorationssprays besprüht sind, sind ebenfalls nicht für die Kompostierung geeignet und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden.

Falls die Möglichkeit der eigenen Verwertung nicht besteht, kann der abgeschmückte Christbaum auch kostenlos bei jedem Wertstoffhof und Wertstoffzentrum oder gegen Gebühr direkt bei den Kompostieranlagen der Firmen Blümel in Thronhofen oder Högl in Dietrichsdorf abgegeben werden.

Auch Kerzenreste haben noch nicht ausgedient, sondern können wiederverwertet werden. Auch hierfür stehen in allen Wertstoffhöfen und Wertstoffzentren Sammelcontainer bereit.

Pressemitteilung Landratsamt Kelheim