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Kelheim: Stadtwerke warnen vor unseriösen Haustürgeschäften

Zurzeit sind im Stadtgebiet von Kelheim Vertriebsmitarbeiter eines großen Internetanbieters unterwegs und versuchen, Glasfaserverträge an der Haustüre abzuschließen. Das Problem: Die Anwohner werden mit falschen Versprechungen zu einem Vertragsabschluss gebracht.

„Bei Glasfaseranschlüssen gibt es einen zentralen Unterschied: Das Glasfaserkabel wird bis ins Haus oder lediglich bis zum Verteilerkasten gelegt und der eigentliche Hausanschluss erfolgt per Kupferkabel“, erklärt  Sebastian Mauksch, der bei den Stadtwerken Kelheim für den Glasfaserausbau zuständig ist.

Dieser Unterschied macht sich letztendlich bei den Geschwindigkeiten bemerkbar, die die Hausbewohner empfangen. Liegt das Glasfaserkabel direkt im Haus, genießen die Kunden die von ihnen beauftragte Geschwindigkeit. Erfolgt der Hausanschluss per Kupferkabel, ist die Geschwindigkeit immer reduziert. Ob man 50 oder 100 Mbit/s empfängt, hängt dann von der Entfernung zum Verteilerkasten ab.

Die Stadtwerke Kelheim legen ihr Glasfaserkabel ausschließlich direkt ins Haus. Kupferverkabelungen werden nicht verbaut. „Wer bei uns 100 Mbit/s oder 200 Mbit/s bucht, der bekommt sie auch. Das ist für uns selbstverständlich!“, betont Geschäftsführerin Sabine Melbig.

Auch solche Verträge, die an der Haustüre abgeschlossen werden, können innerhalb der gesetzlichen Frist von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Informationen und Unterstützung bieten die Mitarbeiter im Kundencenter der Stadtwerke Kelheim am Ludwigsplatz 1 oder telefonisch unter 09441 5032-390.

Pressemitteilung Stadtwerke Kelheim