Kelheim: Der Katastrophenzustand ist aufgehoben

Kelheimer Landrat hebt den Katastrophenalarm für den Landkreis Kelheim auf und dankt allen Einsatzkräften: „Wir sind noch glimplich davongekommen!“

Entspannung zeichnet sich ab

 

Stand: 05.06.2013, 11.00 Uhr

Der Krisenstab des Landratsamtes Kelheim traf heute um 10.00 Uhr mit den Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, der Gemeinden an der Donau, der Feuerwehren, der Polizei, der Bundeswehr, des THW, des BRK, Wasserwacht, der DLRG und der Notärzte zu einer erneuten Lagebesprechung in Kelheim zusammen.

 

Hier informierte das Wasserwirtschaftsamt Landshut über die aktuelle Entwicklung. Der Pegel Kelheim ist mittlerweile auf 690 cm gesunken und sinkt stündlich um 2- 3 cm. Die Meldestufe 4 (d.h. Pegel Kelheim 600 cm) wird voraussichtlich am 6. Juni 2013 morgens, das Hochwasser selbst wird aber erst im Laufe des kommenden Sonntags die Meldestufe 1 unterschreiten.

 

Die Hochwassersituation im Landkreis Kelheim hat sich kräftig entspannt. Der Katastrophenfall wurde deshalb von Herrn Landrat Dr. Faltermeier um 10.30 Uhr aufgehoben. Das Bürgertelefon mit der Rufnummer 09441/207-486 ist heute noch bis 16.00 Uhr besetzt.

 

Derzeit sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Da der Wasserstand der Donau noch sehr hoch ist, wird die Deichsituation wird von den Einsatzkräften weiter beobachtet und eventuelle Auffälligkeiten gemeldet.

 

Dank des Landrats

Landrat Dr. Faltermeier dankte allen Kräften: „Ich danke allen regionalen und überregionalen Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Polizei, BRK, Wasserwacht, DLRG, Integrierter Leitstelle und den Notärzten für den großartigen und erfolgreichen Einsatz bei der Bewältigung des Hochwassers sowie für die professionelle Arbeit aller ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte. In diesen Dank schloss er ausdrücklich die Bürgermeister der Abens- und Donaugemeinden mit ihren Verwaltungen und Bauhöfen sowie die Medien ein.

Er bezog darin ebenso den Einsatz von zahlreichen Transportunternehmen mit ein, sowie alle Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für den notwendigen Katastropheneinsatz freigestellt haben.

Dabei betonte er auch seinen ausdrücklichen Dank an den Einsatzleiter Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, dessen Vertreter Helmut Dötzel, das Wasserwirtschaftsamt Landshut sowie die gesamte Feuerwehrführung, die Kreiseinsatzzentrale sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes mit Rita Festl und Dennis Krause an der Spitze.

 

Landrat Dr. Faltermeier: „Wir sind, Gott sei Dank, dieses Mal im Großen und Ganzen bei massivstem Personal-, Maschinen und Materialeinsatz mit einem „Blauen Auge“ davon gekommen; es hätte bedeutend schlimmer kommen können!“

 

Kreisbaumeister Konrad Schwendner leitet Schadenskommission

Landrat Dr. Faltermeier wird sich für eine schnelle Hilfe für die Hochwasser-geschädigten einsetzen und bittet die betroffenen Gemeinden um Unterstützung.

Die Schadenskommission am Landratsamt Kelheim tagte bereits am 5 Juni 2013 unter der Leitung von Kreisbaumeister Konrad Schwendner und kommt umgehend

auf die Gemeinden zu. Ebenso wurde bereits Kontakt zur Regierung von Niederbayern aufgenommen. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden vom Landratsamt rechtzeitig über die Voraussetzungen und Antragsstellung unter Mithilfe der Medien informiert.

MF/Pressemitteilung