Ostbayern – TVA https://www.tvaktuell.com Videos & News aus Regensburg und der Region Fri, 30 Oct 2026 11:52:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Sinzing / Pentling: Erste Anschlüsse des kommunalen Glasfasernetzes der LNI in Betrieb https://www.tvaktuell.com/sinzing-pentling-erste-anschluesse-des-kommunalen-glasfasernetzes-der-lni-in-betrieb-736989/ Fri, 30 Oct 2026 11:52:25 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736989 In Sinzing und Pentling gehen erste Anschlüsse des kommunalen Glasfasernetzes der Laber-Naab Infrastruktur (LNI) in Betrieb. Die Telekom stellt darüber die aktive Technik und die gebuchten Tarife bereit. Die Projektpartner feierten diesen Meilenstein Ende Oktober bei der Ausflugsgaststätte „Zur Walba“ in Unterirading, die bereits über das neue Glasfasernetz versorgt wird.

 

Teil des größten geförderten Betreibermodells

Die Anschlüsse sind Teil des LNI-Gesamtprojekts, des größten geförderten Betreibermodells der Deutschen Telekom bundesweit. Das Glasfasernetz verbleibt dabei zu 100 Prozent im öffentlichen Eigentum.

 

Bisherige Bilanz seit dem Baustart im April 2025

Seit dem Baustart im April 2025 wurden 58,6 Kilometer Haupttrasse gebaut, rund 196 Kilometer Glasfaserkabel eingeblasen und knapp 1.000 Hausanschlüsse fertiggestellt. Die erschlossenen Adressen gehören zu den förderfähigen, sogenannten grauen und dunkelgrauen Flecken. Dazu kam die Querung der Donau und Vereinbarungen mit mehr als 200 Grundstückseigentümern. Weitere Anschlüsse werden schrittweise für die Nutzung bereitgestellt.

 

Gemeinsamer Einsatz für Matting

Zusätzlichen Zeitdruck brachte die kurzfristige Ankündigung eines bisherigen Anbieters, seine Internetversorgung vor Ort Ende November 2026 einzustellen. Das hätte besonders Matting betroffen. Ein Expertenteam der Telekom arbeitete deshalb mit der LNI und weiteren Beteiligten intensiv daran, die neue Versorgung rechtzeitig nutzbar zu machen.

„Ein Anschluss funktioniert erst, wenn die gesamte Verbindung vom Gebäude bis zum zentralen Netzknoten steht. Dafür haben alle Beteiligten eng zusammengearbeitet und gemeinsam Lösungen gefunden. Jetzt kommt das Ergebnis bei den Menschen und Betrieben an“, sagte der Geschäftsführer der LNI René Meyer.

Er dankte den Gemeindeverwaltungen und den Bürgermeistern Martin Brix in Sinzing sowie Barbara Wilhelm und ihrem Nachfolger Sebastian Hopfensperger in Pentling. Sein Dank galt auch den Grundstückseigentümern, den Anliegern für ihre Geduld sowie LAN Consult und der Tiefbaufirma Walter Bauer für ihre Arbeit und die direkte Ansprechbarkeit vor Ort.

Stefan Krantz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom Region Süd, betonte: „Die LNI baut das kommunale Netz, wir bringen unsere Technik, den Betrieb und die Dienste ein. Diese Partnerschaft macht leistungsfähige Glasfaseranschlüsse auch dort möglich, wo der Ausbau besonders anspruchsvoll ist. Für unsere Kundinnen und Kunden wird daraus jetzt schnelles Internet im Alltag.“

 

Warum sich ein Umstieg auf Glasfaser lohnt

Glasfaser bietet mehr Leistung im Vergleich zu herkömmlichen DSL-Tarifen. Mit einem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil und zuverlässig, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Schon heute hat jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Auch Betriebe und Selbständige können mit einem Glasfaseranschluss auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren. Wer sich für einen Glasfaseranschluss interessiert, kann im Internet nachsehen, ob er bereits von dem Ausbau profitiert: telekom.de/glasfaser.

 

Auch die kleinen Orte zählen

Wie konkret der Nutzen ist, zeigt die Walba: Probleme mit der bisherigen Kupferleitung hatten Inhaberin Eva Menzl zwischenzeitlich zum Einsatz einer Satellitenlösung veranlasst. Nun verbinden rund sieben Kilometer Glasfaser das Gasthaus mit dem zentralen Netzknoten in Sinzing.

Landrätin Tanja Schweiger erklärte: „Schnelles Internet ist für die Menschen und Betriebe in unseren kleineren Ortsteilen genauso wichtig wie in den Ortszentren. Deshalb haben unsere Kommunen den Glasfaserausbau gemeinsam in die Hand genommen. Das Netz bleibt in öffentlichem Eigentum – damit investieren wir langfristig in die Lebensqualität und die wirtschaftliche Zukunft unserer Region,“

 

Motto und Umfang des Vorhabens

Unter dem Motto „Einer von 50.000. Unterirading ist dabei.“ steht der Anschluss stellvertretend für das Gesamtvorhaben. Im Cluster Süd sind insgesamt rund 11.500 Haushalte und Unternehmensanschlüsse vorgesehen.

 

Pressemitteilung Laber-Naab Infrastruktur GmbH / MF

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Mainburg: Wer ist der „Grüne Baron“? Die Stadt wird zum Hörspiel-Abenteuer https://www.tvaktuell.com/mainburg-wer-ist-der-gruene-baron-die-stadt-wird-zum-hoerspiel-abenteuer-736981/ Fri, 30 Oct 2026 11:40:48 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736981 In Mainburg soll noch in diesem Jahr die digitale, interaktive Stadttour „Der Grüne Baron und das Siegel von Mainburg“ fertig werden. Das Hörspiel-Abenteuer für Entdecker von 9 bis 99 Jahren befindet sich derzeit in der Testphase.

 

Hörspiel-Abenteuer mit dem Smartphone

Die digitale Stadttour in Mainburg nennt sich auch Hörspiel-Abenteuer. Über das eigene Smartphone können die Teilnehmer audiovisuell in die Geschichte vor Ort eintauchen und dabei selbst Teil der Geschichte werden. Sie jagen einem geheimnisvollen Dieb durch Mainburg hinterher, entschlüsseln geheime Botschaften und lösen Rätsel. Am Ende finden sie heraus, was es mit dem „Grünen Baron“ wirklich auf sich hat. Dabei entdecken die „Tourengeher“ das Mainburg des 19. Jahrhunderts, die Hopfen- und Braugeschichte und die heutige Stadt ganz neu.

 

Das wird für die Tour benötigt

Für die Stadttour in Mainburg braucht man das eigene Smartphone, eventuell mit Kopfhörern, und die Entdeckerkarte. Sobald die Stadttour fertig ist, wird die Entdeckerkarte im Bürgerbüro, beim Stadtmarketing und direkt beim Startpunkt am Griesplatz erhältlich sein. Dort steht die Agnes, die hölzerne Hopfenzupferin. Über den QR-Code auf der Karte gelangen die Teilnehmer direkt ins Abenteuer. Das Smartphone navigiert die Entdecker über GPS von Station zu Station.

 

Teil des LEADER-Projekts

„Der Grüne Baron und das Siegel von Mainburg“ entsteht derzeit im Rahmen des geförderten LEADER-Projekts „Das digitale Hallertau Erlebnis“. Zu diesem Projekt gehören neben dem Mainburger Hörspiel-Abenteuer auch eine Tour durch Wolnzach und zwei Radtouren durch die Hallertau. Koordiniert wird das Hallertau-Projekt vom Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.. Gemeinsam mit dem Spielentwickler für Erlebniswege Locandy, dem Stadtmarketing Mainburg und MAI-Tour hat der Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. den „Grünen Baron“ ins Leben gerufen.

 

Der „Grüne Baron“ auf einen Blick

Die Tour hat 9 interaktive Hörstationen und ist eine Rundtour von etwa 1 Kilometer. Sie dauert 1 bis 2 Stunden, der Start ist am Griesplatz. Sie richtet sich an Menschen von 9 bis 99 Jahren. Noch dieses Jahr soll das Hörspiel-Abenteuer fertig werden.

 

Erster Testlauf

Foto im Header: Beim ersten Testlauf der digitalen Stadttour waren (von links) Carolin Meinhold vom Hopfenland Hallertau Tourismus e.V., Julienne Schult von Locandy, Spielentwickler für Erlebniswege, und Cornelia Kroiß vom Stadtmarketing Mainburg dabei.

 

Pressemitteilung Stadt Mainburg / MF

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Regenstauf: Sandstraße gesperrt – RVV-Linie 41 wird umgeleitet https://www.tvaktuell.com/regenstauf-sandstrasse-gesperrt-rvv-linie-41-wird-umgeleitet-736979/ Fri, 30 Oct 2026 11:23:34 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736979 Wegen des Baus eines Zebrastreifens ist die Sandstraße in Regenstauf von Montag, den 02.11.2026, bis Freitag, den 06.11.2026, gesperrt. Die RVV-Linie 41 wird umgeleitet.

 

Drei Haltestellen der Linie 41 entfallen

Während der Sperrung der Sandstraße kann die RVV-Linie 41 die Haltestellen Diesenbach Siedlung, Buchenloher Straße und Regenstauf Straßäcker nicht bedienen. Als Ersatzhaltestellen sind Regenstauf Regenbrücke und Am Grasigen Weg angegeben.

 

Geänderte Startpunkte der Fahrten

Fahrten, die regulär um 07:08 Uhr und 13:48 Uhr an der Haltestelle Diesenbach Siedlung beginnen, starten an der Haltestelle Am Grasigen Weg in Richtung Regensburg.

Die Fahrten, die eigentlich um 06:00 Uhr, 06:31 Uhr und 16:39 Uhr an der Haltestelle Diesenbach Siedlung beginnen, starten stattdessen an der Haltestelle Regenstauf Beethovenstraße.

 

Geänderte Endpunkte der Fahrten

Fahrten, die eigentlich um 06:51 Uhr, 13:48 Uhr und 16:34 Uhr an der Haltestelle Diesenbach Siedlung enden, enden bereits an der Haltestelle Regenstauf Beethofenstraße beziehungsweise an der Haltestelle Regenstauf Regenbrücke.

 

Pressemitteilung Regensburger Verkehrsverbund / MF

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Bayern: Arbeitslosigkeit geht zurück – trotzdem höchster Oktober-Wert seit zwei Jahrzehnten https://www.tvaktuell.com/bayern-arbeitslosigkeit-geht-zurueck-trotzdem-hoechster-oktober-wert-seit-zwei-jahrzehnten-736961/ Fri, 30 Oct 2026 09:42:56 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736961 Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Oktober im Vergleich zum September um 14.413 auf 316.431 gesunken. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit.

 

Arbeitslosenzahl im Vergleich zu Vormonat und Vorjahr

Im Oktober gab es in Bayern 316.431 Arbeitslose. Im Vergleich zum September sind das 14.413 weniger. Vor einem Jahr gab es im Oktober jedoch 8.722 Arbeitslose weniger, wie die Regionaldirektion in Nürnberg mitteilte.

 

Höchster Oktober-Wert seit zwei Jahrzehnten

Nach Angaben des Chefs der Regionaldirektion, Markus Schmitz, sind die aktuellen Zahlen der höchste Wert für einen Oktober seit zwei Jahrzehnten. Der Rückgang im Vergleich zum Vormonat gilt im Oktober als saisonüblich.

 

Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent

Die Arbeitslosenquote lag im Oktober bei 4,0 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im September. Stichtag für die aktuelle Statistik war der 13. Oktober.

dpa / MF

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Bayern: Junge Leute wollen am Samstag in mehreren Städten für Bildung und soziale Gerechtigkeit demonstrieren https://www.tvaktuell.com/bayern-junge-leute-wollen-am-samstag-in-mehreren-staedten-fuer-bildung-und-soziale-gerechtigkeit-demonstrieren-736960/ Fri, 30 Oct 2026 09:27:46 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736960 In mehreren bayerischen Städten wollen am Samstag junge Leute für Bildung und soziale Gerechtigkeit demonstrieren. Mehrere 1.000 Menschen haben ihre Teilnahme angekündigt, wie viele es werden, ist unklar. Die Polizei bereitet sich vor. Zuletzt hieß es, es gebe keine konkreten Aufrufe zu Gewalt oder zu geplanten gewalttätigen Ausschreitungen.

 

Wer zu den Protesten aufruft

Im Internet ruft die Initiative „Gen Z regelt“ für den 31. Oktober zu Protesten in vielen deutschen Städten auf. Sie will unter anderem für mehr Klimaschutz, gegen die Wehrpflicht und hohe Lebenshaltungskosten demonstrieren. In einem Positionspapier hieß es: «Wir sind junge Menschen, die nicht länger zusehen wollen, wie über unsere Zukunft entschieden wird, ohne dass wir gehört werden». Gewalt lehnt die Gruppe eigenen Angaben nach ab. Zur Generation Z gehören junge Menschen, die grob zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.

In anderen europäischen Ländern geht die Gen Z schon seit Wochen massenhaft auf die Straße. In Frankreich kam es dabei zu schweren Ausschreitungen.

 

Was in Bayern geplant ist

Im Freistaat sind in mehreren Städten ab dem Nachmittag Versammlungen angemeldet. Laut der Homepage genz-regelt.de waren zunächst Proteste in München, Nürnberg und Augsburg geplant. In Regensburg wurde laut Stadt eine Demonstration angemeldet, die vom Rathausplatz durch die Altstadt zum Dom ziehen soll. In Rosenheim soll die Versammlung in der Münchner Straße starten.

In München ist nach Angaben der Stadt ein Demonstrationszug angemeldet, der am Geschwister-Scholl-Platz starten soll. In Augsburg wollen junge Menschen am Moritzplatz auf die Straße gehen. In Nürnberg soll es laut Stadt zwei Protestaktionen geben, eine am Ludwigsplatz und einen Demonstrationszug vom Kornmarkt aus. Eine Gegendemonstration zum Gen-Z-Protest ist der Stadt zufolge ebenfalls angemeldet.

 

Wie viele Teilnehmer erwartet werden

Das ist vorab schwer einzuschätzen. Auf der Protest-Homepage kann man per Mausklick sein Kommen zusagen. Ob am Ende tatsächlich jeder davon dabei ist, wird sich zeigen. Den jüngsten Zahlen nach wollen sich mehr als 7.700 Leute in München und mehr als 5.500 in Nürnberg beteiligen.

Der Veranstalter in Augsburg plant laut Stadt mit rund 100 Teilnehmenden. In München hatten die Veranstalter zunächst 200 Menschen erwartet. Inzwischen haben sie die Zahl laut Polizei auf 1.000 erhöht.

In Nürnberg sind nach Polizeiangaben bei der stationären Versammlung 40 Teilnehmende angemeldet. Polizeisprecher Michael Petzold sagt: «Wir gehen davon aus, dass es mehr werden». Die mehr als 5.000 auf der Homepage hält er für zu hoch gegriffen. Bei der mobilen Demonstration am Kornmarkt erwarten die Veranstalter ihm zufolge 150 bis 250 Teilnehmende.

 

Einschätzung der Sicherheitslage

In Frankreich, Spanien, Italien und Albanien war es bei den Protesten junger Leute zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt, dass linksextreme Gruppen die deutschlandweiten Jugendproteste unterwandern könnten.

Mit einer Eskalation der Gewalt in Bayern rechnet Innenminister Joachim Herrmann nach derzeitigem Stand nicht. Der CSU-Politiker sagte am Dienstag: «Die angekündigten Schülerproteste lassen zum jetzigen Zeitpunkt keine vergleichbaren Ausschreitungen wie in Frankreich erwarten». Den Sicherheitsbehörden lägen derzeit keine konkreten Aufrufe zu Gewalt oder zu geplanten gewalttätigen Ausschreitungen vor.

Herrmann sagte außerdem: «Vielmehr lassen sich derzeit Mobilisierungsaufrufe in den sozialen Medien feststellen, die die gewaltsamen Auseinandersetzungen im Ausland kritisieren und sich davon distanzieren». Dennoch werde es eine starke Polizeipräsenz an allen Orten geben.

Der Handelsverband Bayern beobachtet die Situation, sieht aber keinen Grund zur Beunruhigung. Geschäftsführer Bernd Ohlmann sagte: «Es wird hier in Bayern keine französischen Verhältnisse geben».

 

Was die Polizei sagt

Die Polizei in München kündigte an, die aktuellen Entwicklungen rund um die Gen-Z-Proteste im Blick zu behalten. Ein Sprecher sagte: «Wir verfolgen und bewerten die Entwicklungen und Vorfälle im Zusammenhang mit vergleichbaren Versammlungen in anderen Städten und dem europäischen Ausland sehr aufmerksam». Dazu stehe die Polizei in engem Austausch mit anderen Polizei- und Sicherheitsbehörden.

In Nürnberg bereite sich die Polizei auf alle Eventualitäten vor, sagte Petzold. Er sagte außerdem: «Wir beobachten sehr genau, was da passiert.»

Der bayerische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Jürgen Köhnlein, sagte, friedliche Demonstrationen seien ein selbstverständlicher Bestandteil der Demokratie. Er warnte: «Wer jedoch die Versammlungsfreiheit missbraucht, um seinem Hass auf das System freien Lauf zu lassen und Gewalt auszuüben, muss mit einem konsequenten Einschreiten der Bayerischen Polizei rechnen.»

 

Halloween und die Proteste

Die Nürnberger Polizei schätzt die Gefahr, dass Kostümierte sich unter die Demonstranten mischen und Unruhe stiften, nicht sehr hoch ein. Petzold sagte: «Es gilt ein ganz klares Vermummungsverbot». Vereinzelte Sicherheitsstörungen und Straftaten könne man nicht gänzlich ausschließen, hieß es von der Münchner Polizei. Es sei zu erwarten, dass es in der Halloween-Nacht allgemein mehr Einsätze gebe.

 

dpa / MF

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Heute Abend im Programm https://www.tvaktuell.com/heute-abend-im-programm-245807/ Fri, 30 Oct 2026 09:10:35 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=245807

Ab 18:00 Uhr begrüßen wir Sie heute im TVA Journal. Das sind heute unsere Themen:

  • Regensburg: Nach Bombenfund war Evakuierung nötig
  • Landkreis Cham: Markus Söder gleich bei zwei Spatenstichen zu Gast
  • Landkreis Kelheim: Richtfest für neues Wohnheim in Rohr
  • Stadt Regensburg: Christkindl-Casting für den Romantischen Weihnachtsmarkt
  • Schauriges Ostbayern: Erinnerung an geköpften Pfalzgrafen im Landkreis Kelheim
  • Endlich Freitag: Die Freizeittipps fürs Wochenende
  • Sport: Wir besuchen eine Bodybuilderin aus Kelheim
  • Das Wetter in Ostbayern
  • Oliver Kahn zu Gast: Das war HandWerkMind in Regensburg

 

Um 18:30 Uhr sehen Sie unseren Sparkassentalk. Martin Lindner spricht mit dem Immobilienexperten Christian Bock über das Thema Immobilienpreise und Investitionsmöglichkeiten.

 

Ab 18:45 Uhr sehen Sie wieder eine neue Ausgabe von Mein Landkreis Cham. Timo Käufl berichtet unter anderem von mehreren Spatenstichen im Landkreis, über die Pressekonferenz zur Messe ChamLandCareer und über 30 Jahre IGZ. Darüber hinaus sprechen wir mit Gerhard Hopp zu seinem Rückzug aus führenden politischen Funktionen und haben wieder Veranstaltungstipps aus dem Landkreis für Sie!

 

TVA Journal: Ab 18 Uhr im Livestream

Livestream

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Nach Explosion in Regensburg: Traurige Gewissheit – zwei tote Personen gefunden https://www.tvaktuell.com/nach-explosion-in-regensburg-tote-person-gefunden-736829/ Thu, 29 Oct 2026 16:05:28 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736829 Update der Polizei Wie die Polizei bestätigt wurde gegen 15:15 Uhr auch eine zweite tote Person gefunden. Die Identifizierung steht derzeit noch aus und die Bergung dauert an. Sobald die Bergung abgeschlossen ist, werden die Arbeiten eingestellt und morgen fortgesetzt. FC
Nachtrag der Polizei:

Einsatzkräfte betreten das Gebäude

Das Technische Hilfswerk (THW) war bis in die Morgenstunden mit der Absicherung des Gebäudekomplexes in Regensburg beschäftigt. Seit den Vormittagsstunden können Einsatzkräfte das Gebäude betreten.

Eine vermisste Person tot aufgefunden

Von den beiden vermissten Personen wurde zwischenzeitlich eine männliche Person tot aufgefunden.

Polizei bittet um Hinweise, Bilder und Videos

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Weiterhin wird um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0941/506-2888 gebeten. Zudem bittet die Polizei um Bilder und Videos des Explosions- und Brandgeschehens. Diese können hier hochgeladen werden.
Ursprünglicher Artikel
Nachdem in Regensburg eine Explosion ein Haus zum Teil zerstört hat, steht jetzt fest: Mindestens eine Person ist in dem Haus ums Leben gekommen.
Wie ein Polizeisprecher heute gegenüber TVA bestätigt hat, wurde vor Ort ein Mann tot aufgefunden und geborgten. Die zweite Person, die noch vermisst wird, wird weiter von der Polizei gesucht. Die Kriminalpolizei ermittelt – und laut Polizeisprecher vor Ort ermittelt man auch in alle Richtungen. Man habe aber noch keine Ergebnisse. Die Vermutung sei, auch die zweite Person sei noch im Haus. Zu beiden Personen macht die Polizei keine weiteren Angaben. Die Arbeiten im Haus dauern an, bis die zweite vermisste Person gefunden sei, so ein Polizeisprecher vor Ort.

Explosion in den Morgenstunden

Am Mittwoch (28.10.) war es aus noch ungeklärter Ursache in dem Mehrparteienhaus zu einer Explosion gekommen, die große Schäden angerichtet hat. Das Haus musste durch das THW abgesichert werden, Bewohner durften nur zeitweise hinein, um ihre Habseligkeiten mitzunehmen. Zunächst hatten die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten können, um nach den beiden vermissten Personen zu suchen.
MF / LB / FC
Unser Video (28.10.)
Die Explosion am Mittwoch in den frühen Morgenstunden zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung.

Schadenshöhe und Abriss

Zur Schadenshöhe machten die Behörden zunächst keine Angaben. Der direkt betroffene Gebäudeteil müsse «auf jeden Fall komplett abgerissen werden», sagte ein Polizeisprecher.

Gebäudekomplex für Bewohner gesperrt

Das Wohnhaus, in dem es zur Explosion kam, ist Teil eines vierstöckigen Reihengebäudes, das komplett gesperrt wurde. Der Gebäudekomplex ist ohne Strom, Wasser und Gas. Einige Bewohner konnten bereits am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um das Notwendigste für die Nacht zu holen. Am Donnerstag sollten weitere Bewohner der angrenzenden Gebäudeteile zumindest vorübergehend zurückkehren können, um Dinge zu holen. Die meisten Bewohner seien «bei Freunden, Hotels oder dergleichen untergekommen», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Für die anderen suchte die Stadt Regensburg über ihre Homepage nach Unterkunftsangeboten.
dpa / MF
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Regensburg: Drogengeld bei mutmaßlichem Busüberfall gestohlen – Prozess https://www.tvaktuell.com/drogengeld-bei-mutmasslichem-busueberfall-gestohlen-prozess-736753/ Wed, 28 Oct 2026 15:28:48 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736753 Geld aus Drogengeschäften Die Männer sollen gewusst haben, dass albanische Drogenhändler immer wieder Geld aus Drogengeschäften mit Reisebussen transportierten, indem sie es darin versteckten oder eingeweihten Busfahrern mitgaben. In diesem Fall war der Bus von Barcelona über Zürich nach Albanien unterwegs. Mit einer Person in dem Bus sollen die Männer telefonisch Kontakt gehalten haben, um über den Standort informiert zu sein. Nach dem Anhalten des Busses stiegen der Anklage nach drei der vier Männer aus dem Auto aus und forderten die Insassen – zwei Busfahrer und neun Passagiere – zum Aussteigen auf. Dabei sollen sie sichtbar Waffen getragen haben. Einer der Täter soll einen Passagier aus dem Auto gezogen oder geschubst haben, als dieser seiner Frau und Tochter beim Aussteigen helfen wollte. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Der Angeklagte soll mit dem Fahrer gesprochen, sich als Polizist ausgegeben und ihm Führerschein und Fahrzeugpapiere abgenommen haben. Die anderen Männer seien maskiert gewesen und hätten Geld beziehungsweise Wertgegenstande in Höhe von mindestens 36.000 Euro aus dem Gepäckfach genommen. Zudem sollen die Männer einer Passagierin den Personalausweis sowie einem der beiden Fahrer eine am Vordersitz hängende Umhängetasche mit 1.000 Euro abgenommen haben.  

5.000 Euro Bezahlung vereinbart

Der 31 Jahre alte Angeklagte machte umfangreiche Angaben zu dem Geschehen. Er sei in Ludwigsburg erst einen Tag vor der Tat gegen 5.000 Euro Bezahlung als Fahrer angeworben worden. Die anderen Männer habe er erst wenige Tage zuvor in einer Kneipe kennengelernt. Seine Aufgabe sei es gewesen, den Busfahrer anzusprechen. Weil er Deutsch spricht, habe er sich glaubwürdig als Polizist ausgeben sollen. Das wiederum sei nicht schwierig gewesen, weil der Busfahrer dann kein Deutsch gesprochen habe. Einer der Männer habe während der Fahrt mehrmals mit einer in dem Bus sitzenden Person telefoniert, diese müsse eingeweiht gewesen sein. Dass es um illegales Geld aus Drogengeschäften ging, das in dem Reisebus transportiert wurde, habe er gewusst. Jedoch sei er davon ausgegangen, dass in dem Bus lediglich zwei Fahrer sitzen würden und keine Passagiere.  

Tasche mit Geldbündeln

Der Angeklagte schilderte, er habe den Bus in Niederbayern überholt, mit Handzeichen von der Autobahn gelockt, sei zum Busfahrer gegangen und habe durch das Fenster mit ihm gesprochen. Die Aktion habe nur wenige Minuten gedauert – und es sei lediglich einer der Männer mit einer Schreckschusswaffe bewaffnet gewesen. Danach seien sie mit dem Auto zurück nach Ludwigsburg gefahren. Im Wagen sei ihm aufgefallen, dass er vergessen hatte, den Führerschein und den Personalausweis zurückzugeben und habe die Papiere aus dem Fenster geworfen. Dann habe er die Tasche mit Geldbündeln hinten im Auto gesehen.  

120.000 Euro erbeutet?

In Ludwigsburg seien sie in seine Wohnung gegangen, wo die Männer das Geld gezählt hätten – es seien etwa 120.000 Euro gewesen. Das habe die Männer enttäuscht, sie hätten gesagt, eine Woche zuvor seien in einem anderen Bus 640.000 Euro gewesen. Er selbst habe jedoch lediglich die vorab besprochenen 5.000 Euro bekommen, sagte der Angeklagte. Auf seine Nachfrage, weshalb er nicht mehr Geld bekomme, hätten die Männer gesagt, das sei eben so vereinbart gewesen. Der Angeklagte gab an, Kokain genommen zu haben.  

Täterfahrzeug bereits überwacht gewesen

Drei Polizisten waren als Zeugen geladen. Sie gaben an, dass sich der Einsatz wegen Sprachbarrieren schwierig gestaltete. Sie hätten den Bus mit den Fahrern und Insassen zu einer Polizeiinspektion fahren lassen, um dort die Vernehmung mittels Dolmetscher durchführen zu können. Es habe sich dann herausgestellt, dass das Täterfahrzeug bereits von der Polizei in Böblingen wegen Verdacht auf Kokainhandel unter Beobachtung gewesen war, sagte einer der Polizisten. Das Auto sei mit einem GPS-Gerät und Innenraumüberwachung ausgestattet gewesen. Für den Prozess vor dem Landgericht Regensburg sind bisher fünf weitere Verhandlungstage terminiert. Das Urteil könnte Anfang Dezember gesprochen werden. Gegen zwei der vier mutmaßlichen Täter laufen laut Anklage gesonderte Verfahren, der vierte sei unbekannt.   dpa ]]>
Bayern: Zahl der Pflegebedürftigen soll bis 2050 auf 980.000 steigen https://www.tvaktuell.com/bayern-zahl-der-pflegebeduerftigen-soll-bis-2050-auf-980-000-steigen-736640/ Tue, 27 Oct 2026 16:25:42 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736640 Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2050 auf fast eine Million Menschen (980.000) ansteigen. Das geht aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums hervor. Ende 2023 waren es noch 631.000. Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach (CSU) sieht die Staatsregierung auf Kurs, um rechtzeitig vorzusorgen.  

Bericht des Gesundheitsministeriums zur Pflege in Bayern

Nach dem Bericht des Gesundheitsministeriums werden bis zur Mitte des Jahrhunderts 980.000 Menschen im Freistaat auf Pflege angewiesen sein. Ende 2023 lag die Zahl bei 631.000. Judith Gerlach sagte nach einer Kabinettssitzung, man baue erfolgreich zukunftsfeste Pflegestrukturen im Freistaat auf.  

Fast 8.900 Pflegeplätze geschaffen oder modernisiert

Über ein Förderprogramm seien in den Jahren von 2020 bis 2025 fast 8.900 Pflegeplätze geschaffen oder modernisiert worden. Darunter seien mehr als 1.900 Plätze in Tagespflegeeinrichtungen, rund 620 Pflegeplätze in ambulant betreuten Wohngemeinschaften und 320 Kurzzeitpflegeplätze. Dafür habe man 410 Millionen Euro investiert. Zudem unterstütze man die häusliche Pflege und pflegende Angehörige seit 2023 mit einem eigenen Förderprogramm mit einem Umfang von 18,7 Millionen Euro.  

Mehr Auszubildende in der Pflege

Auch bei der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften gebe es eine positive Entwicklung, hieß es. Sowohl in der Pflegeausbildung als auch im generalistischen Pflegestudium steige die Zahl der Auszubildenden. Allein in diesem Jahr habe es im Freistaat einen Anstieg von rund zehn Prozent an Auszubildenden in der generalistischen Pflegeausbildung gegeben. Bei der Pflegefachhelferausbildung liege das Plus der Schülerzahlen bei 13 Prozent. Zudem sei mit einer «Fast Lane» das Anerkennungsverfahren für Pflegekräfte sowie Pflegefachhelfer aus dem Ausland erfolgreich beschleunigt worden.  

Forderung an den Bund: Konzept für eine Pflegereform

Gleichzeitig fordert die Staatsregierung vom Bund, möglichst rasch ein Konzept für eine Pflegereform vorzulegen, mit der die Pflegeversicherung nachhaltig zukunftsfest und generationengerecht gestaltet wird. Dabei müsse die Bundesregierung für eine gerechtere Finanzierung sorgen, betonte Gerlach. «Wir müssen die Pflegeversicherung jetzt nachhaltig und generationengerecht ausgestalten. Das bedeutet: Die Finanzierung der Pflegeversicherung muss gesichert sein, ohne den Beitragszahler und den Steuerzahler zu überfordern und ohne die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen allein zu lassen.» Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission müsse nun rasch ihre Vorschläge für eine entsprechende Struktur- und Finanzreform vorlegen. dpa / MF]]>
Niederbayern/Oberpfalz: Regionen bleiben bei der Endlagersuche im Rennen https://www.tvaktuell.com/niederbayern-oberpfalz-regionen-bleiben-bei-der-endlagersuche-im-rennen-736612/ Tue, 27 Oct 2026 14:43:22 +0000 https://www.tvaktuell.com/?p=736612 Bayerischen Wald. Nach Angaben der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) sind weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands im Suchverfahren noch in der Auswahl.

Fichtelgebirge und Raum Neu-Ulm nicht mehr infrage

Ein Gebiet im Fichtelgebirge sowie eines im Raum Neu-Ulm waren vor einem Jahr noch in der Prüfung. Nach aktuellem Stand kommen sie nicht mehr infrage. Beide sind inzwischen als gut geeignet für die Endlagerung eingestuft worden. Einem Sprecher zufolge gibt es jedoch deutlich bessere Formationen.

Glauber ärgert sich über Unsicherheit für Ostbayern

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sprach von einer guten Nachricht für die Menschen in den betroffenen Regionen in Schwaben und Franken. Für viele Menschen in Ostbayern bleibe die Unsicherheit allerdings bestehen, dass dort Ende 2027 möglicherweise ein Teilgebiet als Standortregion vorgeschlagen werde. Aus bayerischer Sicht seien die von der BGE weiterhin betrachteten Kristallin-Gebiete in den östlichen Landesteilen der Oberpfalz und von Niederbayern ungeeignet, sagte der Minister. Der Freistaat erwarte vom Bund, dass diese Regionen schnell aus dem weiteren Verfahren genommen werden.

Erste Festlegung 2027, dann startet Phase zwei

Bei den jetzt veröffentlichten Gebieten handelt es sich um die letzte Eingrenzung vor der offiziellen Festlegung auf mögliche Standortregionen. Diese müssen anschließend noch genauer untersucht werden. Dieser Schritt soll laut BGE 2027 erfolgen. Die finale Entscheidung über die zu erkundenden Standortregionen trifft der Bundestag. Nur fünf Bundesländer sind bei der Endlagersuche aktuell komplett außen vor. Nach dem Saarland und Rheinland-Pfalz wurden nun die letzten verbliebenen Regionen in Sachsen, Berlin und Hessen aussortiert.

Wie läuft die Endlagersuche ab?

2020 hatte die bundeseigene Gesellschaft zunächst in einem Bericht 90 Gebiete ausgewiesen, bei denen eine weitere Prüfung lohnen könnte. Das waren knapp 54 Prozent der Fläche Deutschlands. Diese Gebiete werden im weiteren Verfahren weiter eingegrenzt. Aktuell sind nur noch deutlich weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands dabei. Die Ergebnisse werden auf der Internetseite der BGE als interaktive Karte veröffentlicht.     dpa / FC]]>