Insolvenzanträge: Müssen Felix, Scholz und Jalapenos in Regensburg schließen?

Wie uns die Kanzlei Schott, Dobmeier und Kießlich aus Regensburg auf Nachfrage bestätigt hat, sind die drei gastronomischen Einrichtungen, das Felix in der Fröhlichen-Türken-Straße, das Scholz beim Dachauplatz und das Jalapenos in der Schottenstraße betroffen – für diese liegt jeweils ein Insolvenzantrag vor. 

Die beiden Geschäftsführer hatten am 22. Februar einen Insolvenzantrag gestellt. Das Vefahren hat der Insolvenzverwalter Dr. Rudolf Dobmeier von der Kanzlei Schott, Dobmeier, Kießlich übernommen. Das Amtsgericht Regensburg hat ihn dafür bestellt.

Der Insolvenzverwalter steht noch relativ am Anfang des Verfahrens. Das erste Ziel soll sein, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, und somit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern.

Jedoch fehlen momentan noch einige Zustimmungen, damit Dobmeier mit seiner Arbeit beginnen kann. Im Anschluss muss ein Gutachten für das Amtsgericht erstellt werden. Dieser ganze Prozess wird wohl bis zu acht Wochen dauern. Dann wird geprüft, ob die drei Lokale weitergeführt werden können. In diesem Zusammenhang wird auch untersucht, ob ein stichhaltiger Insolvenzgrund vorliegt, wonach ein Insolvenzverfahren eröffnet werden müsste.

 

Die beiden Geschäftsführer sind nicht nur bei den drei Lokalitäten, sondern auch noch bei „Paul’s Boutique“ und dem „Bar Ravel“ als solche im Handelsregister eingetragen. Zu diesen beiden Lokalen liegen aber nach aktuellem Stand keine Insolvenzanträge vor.

 

Wir berichten nach, wenn mehr Informationen vorliegen.