Innenminister: 78 000 Kontrollen in Bayern an Ostern

In Bayern hat die Polizei am Osterwochenende dem Innenministerium zufolge rund 78 000 Kontrollen wegen der geltenden Ausgangsbeschränkung und der Schließung von Gastronomie und Einzelhandel durchgeführt. Dabei registrierte sie rund 10 000 Verstöße. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bescheinigte aber den Menschen im Freistaat insgesamt ein «sehr vorbildliches» Verhalten angesichts der Corona-Krise.

Trotz des schönen Osterwetters hätten sich die allermeisten Bürger an die geltenden die Schutzmaßnahmen gehalten. Während der Feiertage habe es nur einen geringen Ausflugsverkehr gegeben. Während in den Bergen nur wenige Wanderer unterwegs gewesen seien, hätten in den Naherholungsgebieten viele Menschen das Wetter genutzt, um an die frische Luft zu gehen – sei es für Spaziergänge oder Radfahren.

Der Minister sei den Menschen für ihre Vernunft und Disziplin dankbar, teilte das Innenministerium am Sonntag mit. Die Ausbreitung des Coronavirus könne nur mit größter Vorsicht und Rücksichtnahme verlangsamt werden. «Die Infektionslage hat sich bislang bereits leicht entspannt», bilanzierte Herrmann. «Darauf müssen wir auch die kommenden Tage aufbauen.»

dpa