Immer mehr Einbrecher in Ostbayern unterwegs

Im Laufe der gestrigen späten Abendstunden kletterten Unbekannte in der Alten Nürnberger Straße auf drei Balkone, drangen in die dazugehörigen Wohnungen ein und entwendeten Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Vorgehensweise war in allen Fällen gleich. Die Täter gelangten auf bislang nicht geklärte Art und Weise auf die Balkone der Geschädigten, die sich in einer Höhe von ca. drei bis fünf Metern befinden, hebelten die Balkontüren auf und verschafften sich so Zutritt zu den Wohnungen. Die Täter erbeuteten Schmuck und Bargeld in Höhe von ca. 9.000 Euro. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. Da alle Einbrüche in der Zeit von 18.00 bis 22.00 Uhr verübt wurden und sich alle Tatobjekte in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden, dürfte es sich um die gleichen Täter gehandelt haben. Zeugen, die während des o.g. Zeitraumes im Bereich der Alten Nürnberger Straße  verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer: 0941/506-2888 mit der Kripo Regensburg in Verbindung zu setzen.

In der siebten Kalenderwoche, sprich in der Woche vom 09. bis 15.02.2015 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz insgesamt 17 Wohnungseinbruchdiebstähle angezeigt. In vier Fällen blieb es beim Versuch.  Neun davon ereigneten sich im Stadtgebiet bzw. im Landkreis Regensburg.  Im Bereich Amberg waren zwei Mal die Stadt Amberg sowie die Gemeinden Ursensollen und Freihung betroffen. Im Bereich Weiden schlugen die Täter zwei  Mal in Tirschenreuth sowie in Pressath und Wiesau zu. Sie erbeuteten in nahezu allen Fällen Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von ca. 16.000 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 Euro. Die Täter drangen meist über schlecht gesicherte Terrassentüren oder offen stehende bzw. gekippte Fenster in die Anwesen ein. Irrtümlich herrscht die Meinung vor, dass Einbrecher überwiegend nachts zuschlagen. Dem ist nicht so. Sie nutzen nämlich gerade die Zeiten für ihre Beutezüge, in denen die Bewohner nicht zu Hause sind.

Beachtet man jedoch einige Ratschläge, so kann man sich wirksam gegen die ungebetenen Gäste schützen

  • In erster Linie ist die sog. Sozialkontrolle gefragt. Damit ist nichts anderes gemeint, als unverzüglich die Polizei zu verständigen, wenn einem Personen oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft verdächtig erscheinen

 

  • Bei längerer Abwesenheit sollte man Hinweise auf einen Leerstand vermeiden z.B. überquellende Briefkästen, ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge, auch sollten keine entsprechenden Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden

 

  • Gekippte Fenster sind offene Fenster !!

 

  • Sollten Sie sich im Haus befinden und bemerken, dass Personen in Ihr Anwesen eingedrungen sind, spielen Sie nicht den Helden, sondern verständigen Sie unverzüglich über den Notruf: 110 die Polizei

 

  • Setzen Sie sich mit ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Verbindung. Die Beamten kommen vor Ort und beraten Sie kostenlos über effektive Maßnahmen zur Sicherung ihres Eigenheimes. Die Erreichbarkeit erfahren Sie über Ihre örtlich zuständige Polizeiinspektion.

 

Weitere Möglichkeiten sich wirksam gegen Einbrüche zu schützen, erfahren Sie im Internet unter: www.polizei-beratung.de oder www.k-einbruch.de