IHK Regensburg: Metropolenbahn kommt ins Rollen

Ostbayerns Wirtschaft begrüßt die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums an MdB Stefan Schmidt mit den Planungen zum Ausbau der Metropolenbahn von München und Nürnberg über Regensburg, Amberg, Schwandorf und Furth im Wald nach Prag Anfang 2021 beginnen zu wollen. „Damit rücken nicht nur München und Prag, sondern auch Ostbayern und Westböhmen näher zusammen“, begrüßt der Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim Dr. Jürgen Helmes die Nachricht. „Unsere tschechischen Nachbarn und unsere Wirtschaft in Ostbayern drängen seit Jahren darauf, dass die Schiene auch auf deutscher Seite zeitgemäß ausgebaut wird“, erklärt Helmes.

Den Planungsauftrag zum Ausbau der Metropolenbahn nun in absehbarer Zeit zu erteilen, ist aus Sicht der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim eine gute Nachricht für die Wirtschaft in der Region und darüber hinaus. Nachdem bereits 2018 vom Bund der „Vordringliche Bedarf“ dieser Maßnahme festgestellt wurde und zwischenzeitlich Stillstand herrschte, sei die Zusage des Verkehrsministeriums nun ein wichtiges Signal. „Jetzt muss es weitergehen – wir brauchen eine zeitnahe Umsetzung des Projekts“, sagt Dr. Jürgen Helmes.

Pressemitteilung IHK Regensburg für Oberpfalz Kelheim

 

Anmerkung: Die Industrie- und Handelskammer Regensburg bezieht sich in ihrer Pressemitteilung auf eine Mitteilung des Oberpfälzer Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (B90/Grüne), die wir hier ebenfalls veröffentlichen:

MdB Stefan Schmidt: Planungen für die Metropolenbahn sollen Anfang 2021 beginnen

Das Bundesverkehrsministerium wird die Deutsche Bahn mit der Planung der Metropolenbahn auf deutscher Seite von München/Nürnberg über Schwandorf, Regensburg nach Furth im Wald voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres beauftragen. Das Ministerium legt sich damit auf eine Frage des Oberpfälzer Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt erstmals konkret zeitlich fest. „Ich freue mich sehr, dass mit den konkreten Planungen für diese langjährige Forderung von Politik und Wirtschaft aus der Oberpfalz nach einer zeitgemäßen Schienenverbindung nach Tschechien absehbar endlich begonnen werden kann. Meine zahlreichen Fragen und das stete Nachbohren beim Verkehrsministerium, aber auch Gespräche mit dem Botschafter und Politkern aus Tschechien haben sich ausgezahlt“, freut sich Schmidt.

Der Grünen-Politiker wird auch den weiteren Prozess aufmerksam begleiten und sich für eine rasche Beplanung der Metropolebahn stark machen. „Bundesverkehrsminister Scheuer, oder wer auch immer ihm nachfolgt, darf sich demnach sicher sein, dass ich nicht nachgebe, dass Ostbayern eine elektrifizierte Schienenanbindung nach Tschechien bekommt“, so Schmidt.

Der Grünen-Politiker wünscht sich, dass das Projekt künftig mehr Fahrt aufnimmt: „Zunächst hat es Jahre gedauert, bis das Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans hochgestuft wurde und nun sind weitere zwei Jahre vergangen, bis der Planungsauftrag erteilt wird. In dem Schneckentempo darf es nicht weitergehen“.

Pressemitteilung MdB Stefan Schmidt