© IG Metall

IG Metall möchte ein Angebot bis Ostern

Am Ende der Woche wurde in Ostbayern wieder gestreikt. Die Arbeitnehmer möchten ein Angebot bis Ostern.

 

Zum Abschluss der zweiten Warnstreikwelle haben sich am vergangenen Freitag knapp 3000 Beschäftigte von BMW, Rhenus, Siemens Cham, der Siemens Niederlassung, Schneider Electric und Schnellecke an Warnstreiks der IG Metall Regensburg beteiligt.

Highlight war ein hybrider Warnstreik der Auszubildenden bei BMW mit 170 Teilnehmer*innen sowohl in Präsenz als auch digital per Video. Elena Bauer, Jugendsekretärin der IG Metall Regensburg, ging dabei im Speziellen auf die Forderung der IG Metall für Azubis und dual Studierende ein: „Unsere Jugend braucht eine verlässliche Übernahme nach der Ausbildung und damit eine sichere Zukunft!“

Seit Ende der Friedenspflicht waren damit nahezu 10.000 Beschäftigte alleine im Bereich der Geschäftsstelle Regensburg im Ausstand.

Laut Jürgen Scholz, 1.Bevollmächtigter der IG Metall Regensburg eine Spitzenbeteiligung: „Die Beschäftigten in den Betrieben haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie hinter der Forderung der IG Metall stehen! Das hat die Arbeitgeber mehr als beeindruckt.“

Scholz erwartet daher ein verhandelbares Ergebnis noch vor Ostern, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. „Wir sind verhandlungsbereit, bereiten uns parallel aber auch auf eine Fortführung der Warnstreiks nach Ostern intensiv vor, auch mit dem Mittel ganztägiger Streiks,“ versichert der Chef der IG Metall Regensburg.

 

PM/EK