Hopp: Für stärkeren Austausch mit Tschechien – Informationsgespräche in Prag

Die Verbesserung der bayerisch-tschechischen Beziehungen sind dem Chamer CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp seit langem ein besonderes Anliegen. So setzt Hopp sich seit Jahren für eine Intensivierung des Austauschs beiderseits der Grenze ein. Bei einem kürzlichen Arbeitstreffen mit dem Leiter des Regionalbüros der Hanns-Seidel-Stiftung in Prag, dem früheren Europaabgeordneten Martin Kastler, konnte Hopp eine ganze Reihe an Themen besprechen, die für die Vertiefung der grenzüberschreitenden Verbindungen wichtig sind.

„Gerade der Landkreis Cham mit über 3.000 Einpendlern aus Tschechien hat sich die Grenzöffnung als Glücksfall erwiesen“, so Hopp. Der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sei daher besonders wichtig. Neben der Stärkung der Straßenverbindungen komme dabei einer attraktiven Schienenanbindung von München nach Prag über Furth im Wald herausragende Bedeutung zu. Hier gibt es aktuell die positive Botschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, die Strecke im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf aufzustufen, was von tschechischer Seite mit großer Zustimmung aufgenommen wurde.

 

Zusammenarbeit als Schlüssel

Der Schlüssel zum Aufschwung der Grenzregion sowohl in Bayern als auch in Tschechien sei die Zusammenarbeit, so Hopp. Beispielsweise habe man mit gemeinsamen Kontrollen große Fortschritte im Kampf gegen Drogenkriminalität erzielen können. „Unsere bayerische Polizei mit der Schleierfahndung und allen beteiligten Ebenen hat sich hier bestens bewährt“, unterstreicht der Abgeordnete. Dennoch sei es besonders wichtig, weiter für das Zusammenwachsen Europas zu arbeiten und die Auseinandersetzung mit der Thematik zu suchen. Daher will Hopp ein grenzüberschreitendes Jugendforum etablieren, um vor allem die jüngere Generation „für Europa zu interessieren und zu begeistern“. Ein wichtiger Schritt war, dass auf parlamentarischer Ebene der Austausch intensiviert werden soll. Für seine Fraktion und seine Fachbereiche will Hopp hier einen kleinen Beitrag leisten, dass die Parlamentariergruppe mit Leben erfüllt wird, kündigte er an. „Nach den gegenseitigen Besuchen der Ministerpräsidenten und der Eröffnung der Bayerischen Repräsentanz können wir jetzt die nächsten Schritte einleiten“, zeigte sich Hopp zufrieden.

 

Lob für Bayerische Repräsentanz

Mit dem erstmaligen Besuch der gesamten CSU-Landtagsfraktion in Prag habe man zudem ein weiteres positives Signal zu einer echten Entspannung und Vertiefung der Beziehungen setzen können. Bei der bayerischen Europaministerin, die man in der Repräsentanz besuchte, bedankte sich Hopp für das Engagement. So hatten seit der Eröffnung im Jahr 2014 bereits eine Vielzahl an Besuchergruppen von Privatpersonen über Schülergruppen bis hin zu Vereinen und Verbänden das „Bayerische Schaufenster in Prag“ besucht, lobte Hopp. „Insbesondere Ostbayern und Westböhmen sind zum Herz Europas geworden. Das wollen wir noch stärker mit Leben erfüllen“, unterstrich Hopp. In den kommenden Monaten und Jahren wird der grenzüberschreitende Kontakt daher weiter eine wichtige Rolle spielen, ist sich der Abgeordnete sicher.

 

Pressemitteilung/MF