Hochwasserschutz in Neustadt an der Donau eingeweiht

Pfingstmontag 1999 – der Damm in Neustadt an der Donau bricht. Braune Schlammmassen überfluten Teile von der Stadt, viele Einwohner werden sich noch an diese Bilder erinnern. Von vielen Häusern ragte nur noch der erste Stock oder gar das Dach aus den Wassermassen, Katastrophenalarm wurde ausgelöst. Vor solch einem Szenario soll Neustadt künftig geschützt sein.


 

Rund 21 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern in einen besseren Hochwasserschutz investiert. Heute wurden die Bau- und Sanierungsarbeiten offiziell abgeschlossen und von der Bayerischen Umweltstaatssekretärin Melanie Huml eingeweiht. Unter anderem wurden die Donauhauptdeiche auf einer Länge von über 8 Kilometern ertüchtigt und ausgebaut. Und auch so genannte Dammbalkenverschlüsse sollen künftig das Wasser aufhalten. Über 3000 Menschen sollen künftig von den Baumaßnahmen profitieren und vor Hochwasser geschützt sein.
Auch in den Ortsteilen Hienheim und Bad Gögging stehen in den kommenden Jahren weitere Arbeiten an. Schäden durch Hochwasser können so zwar nicht völlig verhindert, aber immerhin stark begrenzt werden.

TaH