Hemau: Polizei nach Faschingsumzug schwer beschäftigt

Eigentlich war es ein wunderschöner Sonntag für den Faschingszug in Hemau. Doch wie so oft, wenn Alkohol im Spiel ist, zeigten einige der Narren gestern in Hemau auch die schlechte Seite des Faschings. Wie die Polizeiinspektion Nittendorf berichtet, kam es am Sonntag (26.02) gleich zu mehreren Zwischenfällen mit angetrunkenen Raufbolden. Laut Polizei hatten einige der Beteiligten sogar knapp drei Promille im Blut!

Die Polizei berichtet:

Gegen 17:10 Uhr kam es am Stadtplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei jungen Damen. Nachdem sich zwei Beteiligte mit Bier übergossen hatten, entwickelte sich daraus eine handfeste Streiterei. Eine der Frauen wurde dabei von einer Bierflasche am Kopf getroffen und leicht verletzt. Sie wurde vor Ort ärztlich versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

In einer Gaststätte am Oberen Stadtplatz kam ein Besucher gegen 19:00 Uhr einer Jugendlichen wohl zu nahe. Der Begleiter des jungen Mädchens wollte dies unterbinden und stellte den Störenfried zur Rede. Ohne zu zögern schlug dieser auf ihn ein und zog ihn dabei im wahrsten Sinne des Wortes über den Tisch, wobei die Glasplatte des Möbelstücks zu Bruch ging. Der junge Mann wurde leicht verletzt und wird selbständig einen Arzt aufsuchen. Der entstandene Sachschaden liegt im Bereich von etwa 100 Euro.

Eine weitere Körperverletzung trug sich gegen 20:45 Uhr in der Dietfurter Straße zu. Aus noch nicht geklärten Gründen geriet eine Gruppe junger Männer in Streit, in dessen Verlauf eine Person mehrfach geschlagen wurde. Mit leichten Verletzungen erfolgte der Transport des Geschädigten in ein Krankenhaus.

Gegen 22:00 Uhr schlug ein noch unbekannter Faschingsbesucher in der Regensburger Straße auf sein Gegenüber ein und verletzte ihn dabei leicht. Im weiteren Verlauf kam es offensichtlich zum Austausch verschiedener Tätlichkeiten. Ob hierbei noch andere Verletzungen entstanden muss im Laufe der anstehenden Vernehmungen geklärt werden.

Anzumerken ist nur noch, dass bei den angeführten Körperverletzungen der Alkohol eine nicht ganz unwesentliche Rolle gespielt haben dürfte. Bei den durchgeführten Alkotests erreichten die Beteiligten Spitzenwerte von knapp drei Promille.

PM/MF