Grenzübergang: Fahrer hatte über eine halbe Tonne vermeintliches Diebesgut dabei

Die Polizeiinspektion Furth im Wald berichtet von einem Kleintransporter, bei dem eine ganze Menge vermeintliches Diebesgut entdeckt wurde. Nicht nur verschiedene neuwertige Elektrowerkzeuge, sondern auch Reifen mit Alufelgen, ein Kanister mit 60 Litern Diesel (samt Plastikschlauch zum Abzapfen) und auch noch etwa 500 Kilogramm Kupferkabel wurden in dem Fahrzeug entdeckt. Der Fahrer, ein 43-Jähriger, konnte die schon sehr verdächtigen Gegenstände gegenüber den Schleierfahndern nicht erklären.

© Grenzpolizeigruppe der PI Furth im Wald

Der Polizeibericht

Freitagnacht stoppten Schleierfahnder einen Kleintransporter mit lettischen Kennzeichen kurz vor der Grenze nach Tschechien. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten etwa 500 kg Kupferkabel, neuwertige Reifen mit Alufelgen und verschiedene neuwertige Elektrowerkzeuge. Daneben führte der 43-jährige Fahrer, ein Lette, noch einen Kanister mit 60 Liter Diesel im Fahrzeug mit. Auch ein Plastikschlauch, der offensichtlich zum Abzapfen von Diesel verwendet worden war lag daneben. Der Fahrer konnte oder wollte nicht erklären, woher er die Gegenstände erhalten hatte. Für den Kleintransporter bestand auch keine Versicherung. Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Mann aus Frankreich. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg stellten die Beamten das vermeintliche Diebesgut sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.  Der Ermittlungsdienst der Grenzpolizei nahm bereits seine Arbeit auf.

Polizeimeldung / MF