Getötete Luchse: Bilanz nach sechs Monaten

Sechs Monate nach dem Fund von vier abgehackten Luchsbeinen im Lamer Winkel bei Cham, gibt es immer noch keine konkreten Hinweise auf einen Täter. Trotzdem ermittelt die Polizei weiterhin. „Anders als bei ähnlichen Fällen haben die Behörden noch nicht aufgegeben. Das ist sehr ermutigend“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Bei zuletzt zwei Fällen von Umweltkriminalität gegen Greifvögel, ebenfalls in der Oberpfalz, hat die Polizei jedes Mal schnell reagiert. „Dies sind erste Anzeichen, dass die Polizei das Thema nun ernst nimmt“, sagt Schäffer weiter. Auch bei der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jagdverband erkennt der LBV dessen Bemühungen an, die illegalen Tötungen geschützter Tiere wie dem Luchs in den Griff zu bekommen.

Pressemitteilung LBV/MF