Gesundheit: Uniklinik Regensburg erneut unter den besten Kliniken

Das Magazin FOCUS Gesundheit hat in einer groß angelegten Umfrage die besten Kliniken Deutschlands gesucht – das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) gehört mit dazu.

Wer in der Klinikliste des Magazins FOCUS Gesundheit gelistet wird, hat im Gesamtbild überzeugt. Die Ergebnisse des Rankings erfassen unter anderem die medizinische Erfahrung in Form von Fallzahlen, den nachhaltigen Behandlungserfolg bei Operationen, eventuelle Komplikationsquoten, die technische Ausstattung, die Anzahl der betreuenden Ärzte, die Qualifikation der Pfleger sowie die Patientenzufriedenheit und den Hygienestandard der einzelnen Kliniken. Im neuen Ranking, das am 18. Oktober 2016 veröffentlicht wurde, hat es das Universitätsklinikum Regensburg erneut unter die 100 besten Kliniken Deutschlands geschafft.

Neben der Krankenhauswertung insgesamt wurden auch einzelne Fachbereiche miteinander verglichen. Dabei befindet sich die Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR im deutschlandweiten Vergleich unter den Spitzenkliniken für die Darmkrebstherapie. Empfohlen für die Krebsbehandlung wird außerdem die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des UKR. In der Herzchirurgie wird die Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie des UKR als besonders gut gewertet.

„Dass es das UKR erneut in das Ranking der besten Kliniken Deutschlands geschafft hat, zeigt, dass es nicht nur unser täglicher Anspruch ist, Spitzenmedizin für Ostbayern zu leisten, sondern dass wir diese auch aktiv leben“, kommentiert Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR, die Ergebnisse der neuen FOCUS Klinikliste.

 

 

Wie wird die Klinikliste erstellt?

Das Magazin FOCUS Gesundheit veröffentlicht einmal im Jahr eine Klinikliste, die bundesweit Krankenhäuser  und Fachkliniken miteinander vergleicht und bewertet. Für das aktuelle Ranking hat ein unabhängiges Rechercheinstitut Daten von insgesamt 1.143 Krankenhäusern mit ihren insgesamt 3.763 Fachkliniken oder Fachabteilungen ausgewertet.

Um die benötigten Daten zu eruieren, wurde eine großangelegte Umfrage unter mehr als 14.000 Ärzten zu ihren Klinikempfehlungen durchgeführt. Des Weiteren wurden die öffentlich zugänglichen Qualitätsberichte der einzelnen Krankenhäuser miteinander verglichen und auch die Qualitätsbeauftragten zu Patientensicherheit, Zufriedenheit von Patienten und Mitarbeitern oder Hygienemaßnahmen befragt. Fragebögen gingen zudem auch an Pflegedirektoren und Chefärzte. Sie machten unter anderem Angaben zu Bettenkapazitäten, Personalstruktur und -entwicklung, Umgang mit Angehörigen, der interdisziplinären Zusammenarbeit und der Möglichkeit, Patienten an Studien teilnehmen zu lassen. Zuletzt bezog das Institut eine Befragung der Techniker Krankenkasse unter fast 400.000 Patienten über die medizinisch-pflegerische Versorgung, Kommunikation, Unterbringung und Organisation der Häuser in die Bewertung mit ein.

Pressemitteilung/MF