Geisterfahrer war Häftling auf Freigang

Der Geisterfahrer, der am Samstag in der Waldhäuslkurve auf der A3 einen tödlichen Unfall verursacht hat, war ein Häftling auf Freigang, das hat die Polizei heute bestätigt.

Er ist in der Justizvollzugsanstalt in Landshut inhaftiert gewesen, Medienberichten zufolge wegen Drogendelikten. Zudem soll er keinen Führerschein besessen haben.

Der 32-jährige war am Samstag entgegen der Fahrtrichtung auf die A3 gefahren. In der sogenannten Waldhäuslkurve prallte er mit einer 59-Jährigen zusammen. Die Frau starb bei dem Unfall. Die Polizei hat schon vor dem Unfall nach dem Mann gefahndet, er war zweimal anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen.

Ob er alkoholisiert unterwegs war steht noch nicht fest. Die Ergebnisse der Blutprobe liegen noch nicht vor.