Geflügelpest: Sicherheitsmaßnahmen für Geflügel auch in Kelheim

In Deutschland sind seit dem 30. Oktober mehrere H5-Fälle der hochpathogenen Geflügelpest bei Wildvögeln nahezu zeitgleich an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten. Das Friedrich-Löffler-Institut, Riems (FLI) rät den Geflügelhaltern zu vermehrter Vorsicht.

Biosicherheit überprüfen und optimieren

Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden. In dem Merkblatt „Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen“ rät das FLI unter anderem zur Umsetzung von folgenden Punkten:

  • Schützen Sie ihr Geflügel vor Kontakt mit Wildvögeln.
  • Trennen Sie strikt zwischen Straßen- und Stallkleidung.
  • Bewahren Sie Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können für Wildvögel unzugänglich auf.
  • Verfüttern Sie keine Geflügelteile und keine Eierschalen von gekauften Eiern.
  • Sichern Sie die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren. Halten Sie betriebsfremde Personen (Kinder, Besucher, Eierkunden usw.) und Haustiere (z. B. Hunde, Katzen) von den Ställen fern.
  • Reinigen und desinfizieren Sie Gerätschaften und Fahrzeuge und bekämpfen Sie Schadnager.

Die Risikoeinschätzung des FLI und weitere Informationen und Merkblätter finden Sie hier.

pm/LS