Gefährliche Feuerwerkskörper: Further Zoll schreitet ein

Der Further Zoll hat einen großen Fang gemacht: Viele hundert gefährliche Feuerwerkskörper gingen den Beamten ins Netz. Hier die Polizeimeldung:

Gerade die Zeit zwischen den Jahren nutzen viele Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch in unserem Nachbarland Tschechien. Und was liegt da näher, als sich dabei gleich mit Feuerwerkskörpern für Silvester einzudecken.
Allerdings sollte man dabei einige wichtige Hinweise zum Erwerb von Raketen, Böllern und Krachern beachten.
So stellten die Zöllner der Kotrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg in den beiden vergangenen Tagen bei sechs deutschen Staatsbürgern ca. 500 Stück Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen sicher. Weitere ca. 1.200 Stück der illegalen Feuerwerkskörper konnten die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Selb innerhalb von wenigen Stunden beschlagnahmen.

„Wer mit illegalen Silvesterkrachern angetroffen wird, muss mit einer Geld –oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen. Außerdem können diese Feuerwerkskörper zu schlimmen Verletzungen, wie z.B. Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht oder Verätzungen führen“, so Karlheinz Englert, Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald.

Daher durchlaufen legale Raketen, Böller und Kracher aufwendige Prüfverfahren bei der Bundesanstalt für Materialforschung – und prüfung (BAM). Die dann zugelassenen Feuerwerkskörper werden mit den entsprechenden CE-Kennzeichen und einer Registriernummer gekennzeichnet.
Nicht nur um Ärger mit dem Zoll zu vermeiden, sondern vor allem zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie von illegalen Feuerwerkskörpern die Finger lassen.

MF/PM