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Gäubodenvolksfest 2019: Viele Besucherattraktionen geplant

Vom 9. bis 19. August findst wieder das Gäubodenvolksfest statt – das „Trumm vom Paradies“, wie es die Einheimischen nennen. Bis zu 1,4 Millionen Besucher werden auf dem Volksfeste erwartet. Auf dem Großevent sollen ein rund 100.000 Quadratmeter großer Vergnügungspark, sieben Festzelte mit rund 27.000 Sitzplätzen und mehr als 100 Kapellen die Besucher begeistern.  Parallel zum Gäubodenvolksfest, dem zweitgrößtem Volksfest Bayerns, öffnet vom 10. bis 18. August die Verbraucherausstellung „Ostbayernschau“. 750 Aussteller präsentieren dort auf 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine bunte Erlebniswelt für Leben und Alltag. Diese „niederbayerische Weltausstellung“ ist mit erwarteten mehr als 400.000 Schaulustigen eine der besucherstärksten Verbraucherausstellungen Deutschlands. Besonderes Highlight dieser Konsumentenmesse: der Eintritt ist auch 2019 frei.

Festredner bei der Eröffnungsveranstaltung zum Gäubodenvolksfest am 10. August ist in diesem Jahr der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament Manfred Weber. Der Europaabgeordnete, der selbst aus Niederbayern stammt, ist aktuell Spitzenkandidat der EVP und will als Nachfolger Jean-Claude Junckers neuer EU-Kommissionspräsident werden. „Die Straubinger Bürgerschaft übertreibt nicht, wenn sie vom schönsten Volksfest der Welt schwärmt“, sagte der 46-Jährige im Vorfeld. Mit Weber wird erstmals ein Europapolitiker das traditionsreiche Volksfest eröffnen, dessen Anfänge bis ins Jahr 1812 zurückreichen.

Entstanden einst per Dekret des Königs Maximilian I. Joseph von Bayern als „landwirtschaftliches Fest im Unterdonaukreis“ hat sich das Gäubodenvolksfest in Straubing zu einem Großereignis mit bayernweit konkurrenzloser Ausstrahlung entwickelt. Die Stadt Straubing ist an den elf Festtagen kaum wiederzuerkennen: Die erwarteten 1,4 Millionen Besucher in den Festzelten und zwischen den Fahrgeschäften entsprechen dem 30-fachen der Einwohnerzahl der Stadt Straubing. Welche gigantische logistische Herausforderung das ist, macht ein Vergleich mit dem Münchner Oktoberfest deutlich: Dort entspricht die Besucherzahl etwa dem sechsfachen der Einwohnerzahl. 

Sieben Bierzelte mit rund 27.000 Komfort-Sitzplätzen

Rund 670 Fahrgeschäfts- und Standbesitzer haben sich heuer um einen der begehrten Standplätze auf dem Volksfest beworben. Zugelassen wurden 130, 15 davon für den historischen Festbereich. Die Bierstadt, neben den Fahrgeschäften das Herz des Gäubodenvolksfests, bietet den Besuchern in diesem Jahr in sieben Zelten eine beispiellose Erlebniswelt: mit Galerien, rund 27.000 extra bequemen Sitzplätzen auf Bänken mit Rückenlehnen und erhöhten Boxenbereichen in den sieben Bierzelten, mit viel Platz an den breiten Tischen und in den Gängen und auch mit regelbarer und in der Lautstärke limitierter Musikbeschallung für die engagierten 100 Musikkapellen. Der Bierpreis wird in diesem Jahr in Straubing zwischen 9,70 bis 9,75 Euro für die Maß liegen nach 9,40 bis 9,45 Euro im Jahr 2018.

Viele neue Fahrgeschäfte

Eine Reihe an Fahrgeschäften, die erstmals in Straubing zu Gast sind, gehören nach Angaben der Organisatoren von der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungsgesellschaft zu den spektakulärsten Höhepunkten: Premiere am Gäubodenvolksfest feiert unter anderem der „Propeller-No Limit“. Er verspricht eine atemberaubende Überkopffahrt mit drehenden Gondeln in 40 Metern Höhe und dynamischen Drehungen in drei überlagerten Achsen. Ebenfalls zum ersten Mal in Straubing: der „Drifting Coaster“, eine innovative Achterbahn mit Gondeln, die um bis 120 Grad nach links und rechts driften und bei rasantem Vorwärts- oder Rückwärtsfahren auf fast 500 Metern Schienenlänge ein besonders abenteuerliches Fahrgefühl bieten.

Nervenkitzel pur garantiert auch eine Fahrt mit der „Best XXL No.1“, einer spektakulären Riesenschaukel mit rotierenden Gondeln in einer Höhe von 45 Metern. Auch dieses Fahrgeschäft ist erstmals auf dem Gäubodenvolksfest zu Gast. Besonders Mutige können sich im „Jules Verne Tower“ auf 80 Metern Höhe über den Dächern von Straubing an einem Drehstern durch die Luft wirbeln lassen.

Beim „Hexentanz“ umkreisen Gondeln eine 16 Meter hohe Flammensäule und bieten ein „feuriges“ Vergnügen für die ganze Familie. Erstmals in der Gäubodenstadt erlebbar ist der „Piraten-Fluss“, eine Wildwasserbahn-Fahrt durch eine abenteuerliche Piratenwelt. Das „Alpen-Hotel“ entführt seine Besucher auf vier Etagen in die bayerische Welt der Berge. „Feuer und Eis“ nennt sich ein Klassiker, der sich seit vielen Jahren bei Volkfestgästen großer Beliebtheit erfreut: Auf verschlungenen Wegen rast die Achterbahn kreuz und quer durch Tunnel, über Berge und durch Täler. Spaß auf mehreren Ebenen verspricht das „XXL-Lachhaus“. Begegnungen mit Geistern erleben Passagiere bei einer „Fahrt zur Hölle“. Mit einer völlig neuen Kinoerfahrung begeistern will das „9D Cinema“, das mit innovativen Effekten und Simulationen die Realität vergessen machen will.

Historischer Bereich: „Erlebnis-Zeitreise“ in die Volksfest-Geschichte

Ein 8.000 Quadratmeter großer historischer Bereich mit einem Nostalgie-Festzelt, Fahrgeschäften und kulinarischen Köstlichkeiten der guten alten Zeit soll auch in diesem Jahr Erinnerungen wecken und Jung wie Alt begeistern. Seit seiner Premiere gehört die gemütlich-zünftige „Erlebnis-Zeitreise“ in die Volksfest-Geschichte zu den Besuchermagneten des Straubinger Mega-Events. Auch in diesem Jahr bieten die 15 Raritätengeschäfte dort viele Möglichkeiten, um in die Vergangenheit einzutauchen — zum Beispiel bei einer „Fahrt ins Paradies“ in einer liebevoll restaurierten Berg- und Talbahn von 1939. Oder das Renngefühl bei der Mitfahrt in der „Rallye Monte Carlo“: einem rasanten Fahrspaß mit schnellen Go-Karts auf einer 150 Meter langen Holzrennstrecke. Eine Wahrsagerin verzaubert die Besucher mit den hohen Künsten des Kartenlegens und Handlesens. Riesenspaß garantiert ist auch beim „Fröschespringen“, wo Besuchern seit rund fünf Jahrzehnten die Frösche auf der Jagd nach tollen Preisen „um die Ohren“ fliegen.

Familienfreundlichkeit im Fokus

Besonders viel Wert legen die Veranstalter nach Worten von Organisationsleiter Max Riedl auch in diesem Jahr auf die Familienfreundlichkeit: Viele Attraktionen und jede Menge begeisternder Eindrücke gibt es auch auf dem Gäubodenvolksfest 2019 kostenfrei — wie eine Kinderdisco und ein Kasperltheater an Kinder- und Familiennachmittagen, tägliche Aufführungen auf der Bühne im Historischen Bereich und im Nostalgie Circus. Darüber hinaus bieten alle Geschäfte an den Kinder- und Familiennachmittagen ermäßigte Preise bis 19 Uhr. Kostenlos für die Kleinen von etwa drei bis zehn Jahren ist auch heuer die fachlich qualifizierte Betreuung im Kinderhort mit Streichelzoo und die Nutzung der 700 Quadratmeter großen Kindererlebniswelt.

Ostbayernschau:
Die „niederbayerische Weltausstellung“ vom 10. bis 18.8.

Mit 60.000 Quadratmetern Ausstellungs-, über 22.000 Quadratmetern Hallenflächen, 20.000 Quadratmetern Freigelände und 750 Ausstellern wird Straubing mit der angeschlossenen Ostbayernschau vom 10. bis 18. August zum vermutlich größten „Shopping-Center“ im Freistaat. Bauherren, Hobby-Gärtner, Landwirte, Hausfrauen oder die Liebhaber kulinarischer Spezialitäten — alle kommen in dem „XXL-Einkaufsparadies“ mit 17 Hallen auf ihre Kosten. Die erwarteten mehr als 400.000 Besucher können täglich von 9 bis 18 Uhr so oft und so lange sie wollen nach Lust und Laune ohne Eintrittskarten gratis bummeln und einkaufen. Das Spektrum reicht weit: vom edlen Kaschmirschal bis zu ferngesteuerten Drohnen und vom supermodernen Haushaltsroboter bis hin zum 250.000 Euro teuren Mega-Traktor.

Alle Informationen rund um das Gäubodenvolksfest und die Ostbayernschau im Internet unter www.gäubodenvolksfest.de oder www.ostbayernschau.de.

Das Gäubodenvolksfest 2019 in Zahlen:

  • 11 Tage Veranstaltungsdauer vom 9. bis 19. August
  • rund 1,4 Millionen Besucher, das entspricht etwa dem
    30-fachen  der Einwohnerzahl Straubings
  • über 90.000 Quadratmeter Vergnügungspark und
    8.000 Quadratmeter historischer Bereich
  • etwa 3.000 Meter bebaute Front
  • rund 670 Bewerber, von denen rund 130 Geschäfte ausgewählt wurden – davon 27 Fahrgeschäfte, 28 Spielgeschäfte,
    9 Belustigungen, 62 Imbiss- und Verkaufsgeschäfte
  • 7 Festzelte mit rund 27.000 Sitzplätzen, 5 Brauereien
  • über 20.000 Quadratmeter Gastronomiefläche
  • Preis für eine Maß Bier 9,70 bis 9,75 Euro
  • 70 Einzelveranstaltungen
  • rund 7.000 Parkplätze, davon 5.000 in Festplatznähe und
    100 Behindertenparkplätze 

 

Pressemitteilung Gäubodenvolksfest