Furth im Wald: Cannabis-Schnaps aus Tschechien geschmuggelt

Am Sonntagmittag (3. Februar) haben Fahnder der Bundespolizei bei einem 53-jährigen Ukrainer eine Flasche White Widow - Gin aufgefunden. 

 

© Bundespolizei

 

Der Lkw-Fahrer hatte das Sonntagsfahrverbot für einen Fuß-Ausflug nach Tschechien genutzt und dabei eine Flasche Cannabis-Gin gekauft.  Auf dem Rückweg über den  ehemaligen Grenzübergang Furth im Wald/Schafberg war er dann in eine Kontrolle der Bundespolizei geraten. 

Dabei entdeckten die Beamten im Rucksack den Cannabisschnaps. Dieses alkoholhaltige Getränk enthält neben Gin auch Teile der Cannabispflanze und fällt deshalb in Deutschland, obwohl in Tschechien frei verkäuflich, unter das Betäubungsmittelgesetz. 

Die Bundespolizisten stellten die Flasche sicher und verständigten die Kollegen der zuständigen Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Zolls. Den Ukrainer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

Zoll und Bundespolizei warnen davor, das Getränk White Widow in Tschechien zu erwerben. Werden derartige Getränke festgestellt, werden sie sichergestellt oder beschlagnahmt und der Besitzer muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. 

 

 

Pressemitteilung Bundespolizei