Waldmünchen: Bundespolizei muss wegen Schimmelpilz nach Furth im Wald ausweichen

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen schließt vorübergehend ihr Revier in Furth im Wald. Die Beamten des Reviers werden aber wie bisher eingesetzt und präsent sein. Lediglich die Sachbearbeitung, für die Büroräume benötigt werden, findet bis auf Weiteres in Waldmünchen statt. 

Die Dienststellenleitung und die vorgesetzte Bundespolizeidirektion München haben sich für diese Fürsorgemaßnahme entschieden, weil in den Revierdiensträumen am Schafberg Schimmelpilzsporen festgestellt wurden. Um die Mitarbeiter vor einer gesundheitlichen Beeinträchtigung zu schützen, werden für diese zeitweilig Arbeitsplätze in der nur knapp 20 Kilometer entfernten Inspektion eingerichtet. In dieser Zeit können weitere Raumluftmessungen stattfinden und erforderliche Desinfektions- beziehungsweise Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden. Über deren Dauer kann derzeit keine verlässliche Auskunft erteilt werden. Die Bundespolizei bemüht sich aber, so bald wie möglich nach Furth im Wald zurückzukehren.

Die grenz- und bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung im Bereich Furth im Wald ist weiterhin gewährleistet. Die Erreichbarkeit der Bundespolizei in Furth im Wald ist wie bisher über die Telefonnummer 09973 8454-0 sichergestellt.

PM/MF