Furth im Wald: 39-Jähriger kann Haftstrafe abwenden

Die Bundespolizei konnte heute einen tschechischen Staatsbürger am Grenzübergang Furth im Wald festnehmen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Regensburg vor. Einer Haftstrafe konnte er aber gerade noch entgehen.

Die Mitteilung der Polizei:

Mittwochmorgen kontrollierten Bundespolizisten einen 39-jährigen Mann am Grenzübergang Furth im Wald. Bei der Abfrage seiner Daten fanden die Beamten heraus, dass gegen den tschechischen Staatsbürger ein Vollstreckungshaftbefehl wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte vorlag.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hatte den Mann im Januar 2021 zu einer Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro plus Verwaltungskosten verurteilt. Da der Gewalttäter jedoch bis dato den Richterspruch ignorierte, drohte ihm nun ein mehrmonatiger Aufenthalt im Gefängnis.

Der Verhaftete verständigte schließlich einen Angehörigen, der das Geld zur Dienststelle der Bundespolizei brachte. Damit beglich der 39-Jährige seine Schulden bei der deutschen Justiz und konnte so im letzten Moment einer Ersatzfreiheitsstrafe entgehen.

PM