Furcht vor den Eltern: Raubüberfall vor „Schwammerl“ war erfunden

Ein angeblicher Raubüberfall in Regensburg am 13. August hat nicht stattgefunden. Ein 17 Jahre alter Mann hatte gegenüber der Polizei angegeben, dass ihn gegen 5:00 Uhr am Morgen auf Höhe des traditionsreichen „Schwammerls“ ein Unbekannter überfallen hatte. Der Mann habe ihn mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seiner Geldbörse und seines Handys aufgefordert. Den angeblichen Täter habe er aber wegstoßen können und sei davongelaufen. Den Beamten gelang es jetzt, dem jungen Mann nachzuweisen, dass dieser Raubüberfall frei erfunden war.

Die Polizei berichtet:  Bereits bei den ersten Ermittlungen durch die Kripobeamten ergaben sich Wiedersprüche im geschilderten Tatablauf. Letztlich räumte der Mann bei einer erneuten Vernehmung ein, die Tat frei erfunden zu haben.

Als Motiv nannte er die Furcht vor seinen Eltern, da er zu lange weg war. Gegen ihn wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Das Strafgesetzbuch sieht für diese Fälle eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

PM/MF